Svensson bleibt gelassen

(sid). Trotz der Negativserie von vier Spielen ohne Sieg sieht Trainer Bo Svensson keine »Mini-Krise« beim Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05. »So wie am Anfang nach vier Spielen gefragt wurde, ob die Europa League das Ziel ist, ist es nun auch kein Weltuntergang, weil die letzten vier Spiele nicht so ausgegangen sind«, sagte der 42-Jährige vor dem Auftakt zum neunten Spieltag heute (20.

30 Uhr/DAZN) gegen den FC Augsburg.

»Man muss das ein bisschen nuancierter analysieren, das haben wir gemacht«, sagte Svensson, der mit drei Siegen aus den ersten vier Partien einen starken Saisonstart gefeiert hatte. Seither gab es aber nur noch einen Punkt bei drei Niederlagen. Gegen Augsburg, das die vergangenen fünf Bundesligaduelle mit Mainz gewonnen hat, stehe deshalb »außer Frage, dass es ein wichtiges Spiel ist«. Bis auf Verteidiger Jeremiah St. Juste, der wegen einer Schulter-OP länger ausfällt, kann Svensson personell aus dem Vollen schöpfen. Auch Stürmer Adam Szalai stehe nach einer Meniskus-OP wieder »bereit und ist eine Möglichkeit für den Kader«.

Augsburgs Trainer Markus Weinzierl hat den Mainzern im Vorfeld eine hervorragende Arbeit in den vergangenen Monaten bescheinigt. »Generell haben sie seit Januar eine Bombenentwicklung genommen, dementsprechend gefestigt wirken sie und spielen auch wirklich sehr, sehr gefestigt«, sagte Weinzierl. Die Mainzer hatten die vergangene Hinrunde mit nur sieben Punkten abgeschlossen, schafften am Saisonende unter Svensson dennoch den Klassenerhalt. Nach viel Unruhe im Verein hätten die 05er dann zusammengehalten, bemerkte der 46-jährige Weinzierl am Donnerstag. Ein »beispielhafter Weg« sei das gewesen. Weinzierl erkennt zwischen den Rivalen um den Klassenverbleib Parallelen. »Beide Vereine sind schon sehr lange ein wichtiger Bestandteil der Bundesliga. Und auch ein sehr angenehmer Standort, zu arbeiten und für die Spieler sich zu entwickeln«, erläuterte er. Weinzierl muss auch in Mainz auf die erkrankten Niklas Dorsch und Fredrik Jensen verzichten.

Mit sechs Punkten aus acht Spielen bei nur einem Sieg liegt der FCA auf Tabellenplatz 16. - der Druck wächst. »Wir brauchen Erfolgserlebnisse und Punkte, jetzt schon in Mainz«, sagte der Trainer.

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