Fußball-Bundesliga

Stuttgart voller Selbstvertrauen

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(sid). Tabellenführer? Der VfB Stuttgart? In der Fußball-Bundesliga? Daran will Pellegrino Matarazzo keinen Gedanken verschwenden. "Wir tun gut daran, auf dem Boden zu bleiben", sagt der Trainer vor dem Freitagsspiel (20.30 Uhr/DAZN) gegen den 1. FC Köln.

Um zumindest für eine Nacht nach ganz oben zu klettern, bräuchten die Stuttgarter gegen den "Effzeh" aber schon einen Sieg mit vier Toren Unterschied. Mit sieben Punkten nach vier Spielen, aber vielmehr mit erfrischendem Offensivfußball, sind die Schwaben unerwartet gut aus den Startlöchern gekommen. Klar, der Saisonstart gebe dem Team "ein gewisses Selbstvertrauen", und seine jungen Wilden sind auch in der Lage, "viele zu ärgern". Aber, so Matarazzo, man dürfe "nicht vergessen, woher wir kommen".

Er will die Erwartungen im Umfeld etwas bremsen, den Druck von seiner unerfahrenen Mannschaft nehmen. Das Ziel bleibt logischerweise der Klassenerhalt - und die Entwicklung der Talente. In der Offensive wären da etwa Silas Wamangituka (21), Tanguy Coulibaly (19) oder die Torjäger Sasa Kalajdzic (23) und Nicolas Gonzalez (22).

Und auch die Kölner, mit nur einem Punkt aus vier Partien, haben viel Respekt vor dem mutigen Spiel der Stuttgarter. "Beim VfB herrscht die Euphorie eines Aufsteigers", sagt Trainer Markus Gisdol, dessen Team seit 13 Ligaspielen auf einen Sieg wartet - und dies heute ändern will.

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