Straßer verpatzt WM-Generalprobe

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(sid). Linus Straßer war sichtlich angefressen. Statt des erhofften Neustarts erlebte der 28 Jahre alte Skirennläufer bei der WM-Generalprobe die nächste herbe Enttäuschung. »Die Piste hat nicht mehr viel zugelassen. Ich habe mich wahnsinnig schwer getan, dann kriegst du eben einen auf den Sack«, sagte Straßer bei strahlendem Sonnenschein mit finsterer Miene.

Nach zuletzt zwei Ausfällen reichte es für den Münchner in den beiden Slaloms im französischen Chamonix nur zu den mäßigen Plätzen 17 und 23 - ein Formtief zur Unzeit. »Er ist nicht so locker gefahren wie zu Beginn der Saison. Zwei Ausfälle und dann zweimal nicht so gut gefahren: Da bewegt sich was im Kopf«, sagte ARD-Experte Felix Neureuther mit Blick auf die WM in Cortina d’Ampezzo/Italien (8. bis 21. Februar) nachdenklich. Das müsse Straßer »rausbekommen, damit er für die WM topfit ist«.

Bei den Frauen verlief der Heimweltcup in Garmisch-Partenkirchen für Kira Weidle enttäuschend. Beim Super-G am Samstag musste sie sich beim Sieg von Lara Gut-Behrami mit Rang 23 zufrieden geben.

»Das ist absolut nicht das, was ich mir vorgestellt habe. So langsam wünsche ich mir auch, dass es da einen Schritt nach vorne geht«, sagte die 24 Jahre alte Starnbergerin. Der Super-G am Sonntag wurde wegen Nebels auf Montag (10.50 Uhr) verschoben.

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