HSV stoppt Negativtrend

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(dpa). Der Negativtrend ist gestoppt, aber die Zweifel sind geblieben. Beim Hamburger SV hielt sich die Freude über den ersten Dreier nach zuvor drei Spielen ohne Sieg in Grenzen. Denn beim 2:1 (1:1) über den SSV Jahn Regensburg legte das Team von Trainer Dieter Hecking im Aufstiegsrennen zwar erfolgreich vor, trat dabei aber nicht wie ein Zweitliga-Spitzenteam auf. "Das war nichts für Feinschmecker", bekannte Mittelfeldakteur Christoph Moritz, "dass wir heute keinen Barcelona-Fußball spielen konnten, das war wohl jedem klar."

Dank des glanzlosen Sieges zog der einstige Bundesliga-Dino (44 Punkte) zumindest für kurze Zeit am punktgleichen Tabellenzweiten VfB Stuttgart vorbei, der heute (20.30 Uhr) im Topduell des 25. Spieltages auf Spitzenreiter Arminia Bielefeld (50) trifft. Damit dürfte Vorstandschef Bernd Hoffmann, der die Situation als "sportliche Krise" eingeordnet und "Honeymoon is over!" (Die Flitterwochen sind vorbei) gefordert hatte, wieder etwas besänftigt sein. Trainer Dietmar Hecking sagte: "Wichtig ist, der Negativtrend ist gestoppt."

Der bisherige Vorletzte Wehen Wiesbaden sorgte mit dem furiosen 6:2-Sieg bei Mitaufsteiger VfL Osnabrück für das größte Spektakel des Wochenendes. "Man hat heute bis zum Ende gesehen, dass wir den Bock umstoßen wollten. Wir sind auf dem richtigen Weg", schwärmte Dreifach-Torschütze Manuel Schäffler.

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