Steuerschuld beglichen

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(dpa). Der Deutsche Fußball-Bund hat die Summe von 4,7 Millionen Euro, wegen der es in der vergangenen Woche eine Steuerrazzia gab, im vergangenen Jahr beglichen. Dies bestätigte die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Mittwoch. Zuvor hatten "Bild" und die "Süddeutsche" darüber berichtet. Für das laufende Strafverfahren sei die Rückzahlung aber nicht von Belang, hieß es vonseiten der Staatsanwaltschaft. "Das hat auf unser Verfahren keinen Einfluss. Wir führen unsere Ermittlungen weiter fort."

Wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung in besonders schweren Fällen waren vor einer Woche die Geschäftsräume des DFB sowie Privatwohnungen von mehreren Verbandsfunktionären durchsucht worden.

Die Rückzahlung der Millionensumme aus der Vermarktung von Bandenwerbung bei Heim-Länderspielen, die 2014 und 2015 zunächst als steuerfrei deklariert wurde, soll im Frühjahr 2019 beglichen worden sein.

Derzeit dauern nach Angaben der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen mit Vernehmungen sowie Auswertungen des beschlagnahmten Materials an. Der DFB teilte auf Anfrage mit, man könne dies "vor Abschluss der Untersuchungen und im Rahmen des noch laufenden Prozesses" nicht kommentieren.

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