"In Stein gemeißelt"

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(dpa). Anhaltende Spekulationen, deutliches Dementi - Hans-Joachim Watzke hat letzte Zweifel ausgeräumt, dass Jadon Sancho auch in der kommenden Saison für Borussia Dortmund stürmt. "Der Verbleib ist in Stein gemeißelt", sagte der Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten.

Dennoch wurde vor allem in englischen Medien weiter über einen Wechsel des 20 Jahre alten Bundesliga-Topscorers zu Manchester United noch in dieser Transferperiode bis Anfang Oktober spekuliert. "Da gibt es null Komma null Interpretationsspielraum", kommentierte Watzke.

Dank des Sancho-Verbleibs hält sich die Fluktuation im BVB-Kader diesmal in Grenzen. In Achraf Hakimi (Inter Mailand) ging nur ein Stammspieler verloren. Nach den Verpflichtungen von Thomas Meunier (Paris Saint-Germain) und Jude Bellingham (Birmingham City) sowie der Beförderung von Youssoufa Moukoko aus dem eigenen Junioren- in den Profibereich sieht Watzke keinen großen Handlungsbedarf mehr, um das Team zusätzlich zu verstärken.

"Es ist Stand jetzt kein Geld mehr für Ablösesummen da", sagte der 61-Jährige mit Verweis auf die anhaltende Corona-Krise.

Am Freitagabend meldeten die spanische Zeitung "AS" und die "Bild" aber, dass der BVB kurz vor einer Leihe des brasilianischen Offensiv-Talents Reinier von Real Madrid stehe. Demnach könnte der Transfer schon am Samstag über die Bühne gehen. Die Verpflichtung wäre eine Reaktion auf die Verletzung von Marco Reus, der auf unbestimmte Zeit ausfällt.

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