Eishockey

Start frei in die letzte WM-Vorbereitungsphase

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Schluss mit der Pasta von Mutter Sandra und Pfannkuchen von der Oma – Deutschlands WM-Hoffnung Leon Draisaitl hat wieder genug Energie für das Nationalteam. Am Donnerstag ist der Weltklasse-Stürmer der Edmonton Oilers nach Tagen der Erholung bei der Familie in Köln mit der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes zur letzten Vorbereitungsphase auf die Weltmeisterschaft in der Slowakei (10. bis 26. Mai) aufgebrochen. In Mannheim steht am Dienstag die WM-Generalprobe gegen die USA (19 Uhr/Sport1) an. Nach einer persönlich überragenden NHL-Vorrunde mit den Oilers will Draisaitl anschließend auch bei der WM seine Klasse demonstrieren.

Schluss mit der Pasta von Mutter Sandra und Pfannkuchen von der Oma – Deutschlands WM-Hoffnung Leon Draisaitl hat wieder genug Energie für das Nationalteam. Am Donnerstag ist der Weltklasse-Stürmer der Edmonton Oilers nach Tagen der Erholung bei der Familie in Köln mit der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes zur letzten Vorbereitungsphase auf die Weltmeisterschaft in der Slowakei (10. bis 26. Mai) aufgebrochen. In Mannheim steht am Dienstag die WM-Generalprobe gegen die USA (19 Uhr/Sport1) an. Nach einer persönlich überragenden NHL-Vorrunde mit den Oilers will Draisaitl anschließend auch bei der WM seine Klasse demonstrieren.

"Wir sind ein Team, das zusammenfinden muss. Wenn ich dabei aber derjenige sein muss, der voran geht, dann mache ich das natürlich sehr gerne. Das ist auch mein Ziel. Denn ich glaube, dass das unserer Mannschaft am meisten hilft", sagte Draisaitl vor der Zusammenkunft am Donnerstag im dpa-Interview.

82 NHL-Spiele stecken Draisaitl in den Knochen. Scheinbar mühelos bestätigte er aber in der Vorwoche bei den WM-Tests gegen Österreich seine 105 Scorerpunkte und 50 Tore in der besten Liga der Welt. Mit fünf Toren in zwei Spielen beim 2:3 und 5:1 schraubte Draisaitl die Erwartungen an ihn weiter nach oben – für den 23-Jährigen kein Problem: "Ich mag solche Situationen – unter Druck zu stehen. Unter Druck habe ich immer schon am besten performt."

Endgültig erholt von der NHL-Vorrunde und dem Jetlag durch die Pflege der Mutter und deren geliebtem Essen ("Spaghetti Bolognese von meiner Mutter und Apfelpfannkuchen von meiner Oma – das ist überragend") soll es nun im noch einmal umgebauten WM-Kader noch besser werden. Acht Spieler vom Meister Adler Mannheim und Vize-Champion EHC Red Bull München sind neu dabei. Die Schlüsselrolle im Kader liegt aber bei Ausnahmekönner Draisaitl – das bestreitet auch keiner seiner Mitspieler, von denen in Korbinian Holzer (Anaheim) und Dominik Kahun (Chicago) immerhin zwei weitere in der NHL spielen.

"Leon ist für uns ein ganz wichtiger Baustein", sagte Verteidiger Holzer. "Er ist ein spezieller Spieler, das sieht jeder Zuschauer. Er ist einer, der den Unterschied ausmachen kann." Für Sturmpartner Frederik Tiffels – neben Kahun Draisaitls bester Kumpel im Team – ist Draisaitl "einer der besten Spieler der Welt".

Der einzige, dem der Fokus auf Draisaitl nicht ganz geheuer scheint, ist der neue Bundestrainer Toni Söderholm. "Mich überrascht es nicht, dass er gut ist", sagte der Finne zuletzt. "Aber wenn der Leon alleine gegen fünf spielt, dann haben wir keine Chance. Wir brauchen jeden Spieler und auch Leon braucht jeden Mitspieler." Das Ziel für die WM ist klar umrissen: Mit dem Viertelfinal-Einzug würde Deutschland den achten Platz in der Weltrangliste verteidigen und die direkte Olympia-Qualifikation perfekt machen. Vielleicht ist gar mehr drin, hofft Draisaitl: "Als Team haben wir schon eine sehr gute Idee davon, wo wir stehen wollen. Dafür brauchen wir einen guten Start, das ist enorm wichtig. Und dann müssen wir marschieren und so viele Punkte wie möglich holen." (Foto: dpa)

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