Linus Straßer kämpft sich in Madonna di Campiglio durch die Torstangen. FOTO: DPA
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Linus Straßer kämpft sich in Madonna di Campiglio durch die Torstangen. FOTO: DPA

Starker Straßer

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(sid). Ein Mann, ein Wort: Ski-Rennläufer Linus Straßer hat beim 500. Slalom der Weltcup-Geschichte mit einem sechsten Rang geglänzt. Beim Nachtrennen auf der traditionsreichen Canalone Miramonti in Madonna di Campiglio/Italien erreichte der 27 Jahre alte Münchner damit trotz Trainingsrückstand souverän die von ihm erhoffte Top-Ten-Platzierung. Kurios: Straßer teilte sich Platz sechs beim ersten Saisonsieg des Norwegers Henrik Kristoffersen mit den zeitgleichen Franzosen Jean-Baptiste Grange und Alexis Pinturault.

"Ich bin mega happy, mein Skifahren war cool", sagte Straßer erkennbar zufrieden. Am Vortag hatte er beim ersten Slalom der Saison in Alta Badia/Italien noch Platz 18 belegt und danach erklärend angemerkt, es fehle ihm nach seinem arg verspäteten Trainingsbeginn wegen einer entzündeten Quadrizepssehne noch die Sicherheit. Dennoch sagte er, er hoffe, schon in Madonna "in die Top Ten zu fahren". Tatsächlich fehlten Straßer nur 0,20 Sekunden zum Südtiroler Alex Vinatzer und seinem ersten Podium in einem Spezialslalom.

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