Starker Start in die EM-Qualifikation

(dpa/sid). Deutschlands Handball-Frauen sind mit dem erwarteten Kantersieg gegen Griechenland in die Qualifikation zur Europameisterschaft 2022 gestartet. Im ersten Länderspiel vor Zuschauern seit fast zwei Jahren kam die DHB-Auswahl am Donnerstagabend in Trier zu einem klaren 36:10 (17:8) und stürmte damit an die Tabellenspitze der Gruppe 3. Beste Werferin vor 518 Fans war Amelie Berger mit sieben Toren.

Am kommenden Sonntag trifft die Mannschaft von Bundestrainer Henk Groener erneut in Trier auf Belarus. Dritter Vorrundengegner ist Weltmeister Niederlande. Die ersten zwei Teams qualifizieren sich für die Endrunde in Nordmazedonien, Slowenien und Montenegro.

Die DHB-Frauen benötigten einige Anlaufzeit, ehe sie Mitte der ersten Halbzeit ihren Rhythmus fanden und die Führung kontinuierlich ausbauten. Dennoch gab es bis zur Pause auch Leerlauf im Angriff und einige Lücken in der Abwehr.

Nach dem Wechsel kam die deutsche Mannschaft konzentriert aus der Kabine und das Publikum nun voll auf seine Kosten. Angeführt vom neuen Kapitäninnen-Duo Emily Bölk und Alina Grijseels kannte die deutsche Mannschaft kein Erbarmen. Der WM-Achte von 2019 zog mit einem 8:0-Lauf auf 25:8 davon und ließ in der gesamten zweiten Halbzeit nur zwei Gegentore zu.

Groener nutzte die Überlegenheit und wechselte munter durch, um möglichst vielen Spielerinnen Einsatzzeiten zu geben. Dennoch gab es keinen Bruch im Spiel - und am Ende einen souveränen Sieg.

Groener hatte im Vorfeld die Favoritenrolle unterstrichen und einen Sieg gefordert. Seine Mannschaft hatte die Olympischen Spiele verpasst und sucht nach der verpatzten EM im Vorjahr den Anschluss an die Weltspitze.

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