Lob für Standort Köln

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(sid). Die Kölner Lanxess-Arena ist zu Größerem bestimmt, da ist sich Alexander Zverev sicher. Beim ATP-Doppelschlag, der coronabedingt kurzfristig in den Kalender der Tennistour aufgenommen wurde, aber ohne Zuschauer ausgetragen werden muss, soll es nicht bleiben, wenn es nach dem US-Open-Finalisten und Premierensieger in der Domstadt geht.

"Mein erster Gedanke, als ich in die Halle gekommen bin, war: Warum geht das ATP-Finale von London nach Turin. Diese Arena ist doch viel schöner", sagte Zverev nach seinem Finalsieg über den Kanadier Felix Auger-Aliassime (6:3, 6:3) - seinem zwölften Titel auf der Profitour. Sein zweiter Gedanke war: "Wann bringen wir den Laver Cup hierher?"

Die ATP-Finals der acht besten Tennisprofis des Jahres finden im November (15. bis 22.) zum vorerst letzten Mal in London statt. Im nächsten Jahr zieht das Turnier nach Turin um. Der Laver Cup, ein Showevent zwischen den besten Spielern aus Europa und dem Rest der Welt, ist in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer gefallen. 2021 soll das Mannschaftsturnier in Boston nachgeholt werden. Zverevs Vermarktungsagentur Team8, an der auch der Schweizer Superstar Roger Federer beteiligt ist, veranstaltet das Turnier.

In dieser Woche steht allerdings zunächst das zweite ATP-Turnier in der 18 000 Zuschauer fassenden Arena in Köln-Deutz an. Zverev (23) ist wieder an Position eins gesetzt, nach einem Freilos greift er am Mittwoch oder Donnerstag ins Geschehen ein. French-Open-Achtelfinalist Daniel Altmaier ist am Montag derweil auch im zweiten Anlauf in Köln in der ersten Runde gescheitert. Der 22-Jährige verlor 1:6, 0:6 gegen Jegor Gerassimow aus Belarus.

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