Dritter Platz für die Männer-Staffel in Kontiolahti: Erik Lesser, Roman Rees, Arnd Peiffer und Benedikt Doll (v. l.). FOTO: DPA
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Dritter Platz für die Männer-Staffel in Kontiolahti: Erik Lesser, Roman Rees, Arnd Peiffer und Benedikt Doll (v. l.). FOTO: DPA

Staffeln auf dem Podest

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(dpa). Benedikt Doll schüttelte etwas enttäuscht den Kopf. Der dritte Platz mit der deutschen Biathlon-Staffel war dem Ex-Weltmeister beim Weltcup in Kontiolahti am Sonntag kurz nach dem Zieleinlauf ein bisschen zu wenig. "Die Schweden ärgern uns gerade ziemlich, die hätte ich schon gerne hinter uns gesehen", sagte der Ex-Weltmeister. Zwar verlor Doll Rang zwei noch an die Skandinavier, der Auftakt in den Winter gelang den Skijägern aber trotzdem. Einen Tag vor den Männern war auch die Frauenstaffel als Dritte auf das Podium gelaufen. Nach zwei Weltcup-Wochen bedeuten insgesamt fünf Podestplätze in zehn Rennen in Finnland den besten Start seit 2017. Schnell konnte Doll wieder lächeln, als ihm seine Teamkollegen anerkennend auf die Schulter klopften. Mit Erik Lesser, Roman Rees und Arnd Peiffer musste sich der Schwarzwälder nach insgesamt neun Nachladern nur den weiterhin starken Norwegern und Schweden geschlagen geben.

Auch bei den Frauen lief es im Team. Schlussläuferin Herrmann hatte sich mit Vanessa Hinz, Franziska Preuß und Maren Hammerschmidt bei schwierigen Windverhältnissen zwölf Nachlader geleistet und wurde nur von den siegreichen Schwedinnen und Frankreich bezwungen.

Steigerungspotenzial gibt es noch in den Einzelrennen. Zwar schafften es Doll als Fünfter und Preuß als Siebte in der Verfolgung am Wochenende sicher unter die Top Ten. In den Kampf ganz vorne konnten die DSV-Skijäger aber nicht eingreifen. Dort bestimmen die Skandinavier das Niveau. Sebastian Samuelsson (Schweden) und Tiril Eckhoff (Norwegen) holten die Siege.

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