Fußball

Sportdirektor Hübner lobt DFL-Konzept

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(dpa). Eintracht Frankfurt achtet nach Aussage von Sportdirektor Bruno Hübner penibel auf die Einhaltung der Kontakt- und Hygieneregeln in der Corona-Krise. "Die Auflagen der DFL haben wir durch den ersten Corona-Fall bei uns schon früh umgesetzt", sagte Hübner in einem am Dienstag auf der Vereins-Homepage veröffentlichten Interview und betonte: "Das DFL-Konzept ist außergewöhnlich gut und schlüssig." Im März waren zwei Spieler und zwei Betreuer des hessischen Bundesligisten positiv auf das Coronavirus getestet worden. Allen im Verein seien das Händewaschen, weitere Desinfektionsmaßnahmen und das Abstandhalten seither in Fleisch und Blut übergegangen. "Sportler sind von Haus aus sehr diszipliniert. Es war für uns somit keine Überraschung, dass alle Tests bei uns kürzlich negativ waren", sagte der 59-Jährige.

Die Profis seien zudem angehalten worden, so wenig soziale Kontakte wie möglich zu haben. "Das unterstützen wir beispielsweise, in dem wir die Spieler und ihre Familienmitglieder, wenn gewünscht, mit Essen versorgen", berichtete Hübner. Er selbst sei seit sechs Wochen nicht mehr einkaufen gewesen und habe auch die Kontakte im häuslichen Umfeld auf ein Minimum reduziert. Heute will Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten darüber beraten, ob die Bundesligasaison fortgesetzt werden darf. "Wie alle Fußballbegeisterten bin ich sehr gespannt. Sie werden die richtige Entscheidung treffen, davon bin ich überzeugt", sagte Hübner.

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