Spaniens Presse sucht den "Neuner"

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(dpa). Deutschlands Gruppengegner Spanien hat nach dem überraschenden 0:1 gegen die Ukraine in der Nations League herbe Kritik der heimischen Sportpresse einstecken müssen. "Schuss in die Luft", titelte die Sportzeitung "As" am Mittwoch über die Leistung des Tabellenersten. "Spanien macht kein Tor und das ist unser ewiges Kreuz. Das sei scheinbar so schwer zu ändern, wie die wirtschaftliche Abhängigkeit Spaniens vom Tourismus", schrieb die Zeitung.

Trainer Luis Enrique hingegen fand den Auftritt seines zuvor unbesiegten Teams ansprechend. "Wir hatten einen Sieg verdient. Der Ball wollte einfach nicht rein, aber wir waren ihnen total überlegen und hätten mit mehr als einem Tor gewinnen sollen", sagte der 50-Jährige. Das wegweisende Duell um Platz eins dürfte das Rückspiel zwischen Spanien und Deutschland zum Abschluss der Gruppenphase am 17. November in Sevilla werden.

Die Niederlage wäre noch schlimmer gewesen, wenn es Deutschland nicht zugleich gegen die Schweiz vermasselt hätte, merkte die Zeitung "As" an. Die DFB-Elf (3:3 gegen die Schweiz) verpasste den Sprung an die Tabellenspitze.

Auch die Sportzeitung "Marca" geht hart mit der Rioja ins Gericht. "Spanien hat ein Angriffsproblem", schrieb die Zeitung am Mittwoch. Ein einziges Tor in drei Spielen zeige die Mängel Spaniens, Torchancen auch zu verwandeln. "Es ist dringend erforderlich, eine "9" zu finden, also einen Mittelstürmer. Aber da ist im Augenblick niemand in Sicht", klagte "Marca".

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