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Später Treffer von Schöpf

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Bei der Rückkehr seines langjährigen Kapitäns Benedikt Höwedes nach 577 Tagen hat der kriselnde Vizemeister Schalke 04 ein spätes Erfolgserlebnis gefeiert. Im sportlich bedeutungslosen letzten Champions-League-Gruppenspiel gegen Lokomotive Moskau siegten die Königsblauen spät mit 1:0 (0:0) und holten sich etwas Selbstvertrauen für den Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga. Drei Tage nach der 1:2-Pleite im Revierderby gegen Borussia Dortmund boten die Gelsenkirchener, die schon zuvor als Tabellenzweiter der Gruppe D und damit als Achtelfinalteilnehmer festgestanden hatten, zwar über weite Strecken eine schwache Leistung. Doch Alessandro Schöpf (90.+1) sicherte in der Nachspielzeit den Sieg. »Wir sind sehr froh über diesen Sieg. Den wollten wir unbedingt – und das tat verdammt gut«, sagte Schalkes Trainer Domenico Tedesco

Bei der Rückkehr seines langjährigen Kapitäns Benedikt Höwedes nach 577 Tagen hat der kriselnde Vizemeister Schalke 04 ein spätes Erfolgserlebnis gefeiert. Im sportlich bedeutungslosen letzten Champions-League-Gruppenspiel gegen Lokomotive Moskau siegten die Königsblauen spät mit 1:0 (0:0) und holten sich etwas Selbstvertrauen für den Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga. Drei Tage nach der 1:2-Pleite im Revierderby gegen Borussia Dortmund boten die Gelsenkirchener, die schon zuvor als Tabellenzweiter der Gruppe D und damit als Achtelfinalteilnehmer festgestanden hatten, zwar über weite Strecken eine schwache Leistung. Doch Alessandro Schöpf (90.+1) sicherte in der Nachspielzeit den Sieg. »Wir sind sehr froh über diesen Sieg. Den wollten wir unbedingt – und das tat verdammt gut«, sagte Schalkes Trainer Domenico Tedesco

Vor dem Anpfiff war Höwedes zusammen mit dem Ex-Schalker Jefferson Farfan vom Schalker Vorstand und dem Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies mit einem Blumenstrauß und Foto-Collage mit Verspätung offiziell verabschiedet worden. Szenen seiner 16 Jahre in Königsblau wurden auf dem Videowürfel eingespielt.

Der Weltmeister von 2014 war im Sommer für fünf Millionen Euro nach Moskau verkauft worden, weil er in den Planungen von Schalke keine Rolle mehr spielte. Weil der Einzug in die K.-o.-Runde bereits feststand, wechselte Tedesco fast das komplette Team aus. Die nur 48 883 Zuschauer sahen eine schwache erste Halbzeit. Die umgekrempelte Heimmannschaft tat sich schwer, gegen den defensiv stabilen russischen Meister in den Strafraum vorzudringen. Die Gäste begannen sehr verhalten, hatten aber die einzige Torchance der ersten Hälfte durch Igor Denissow (45.+3).

Auch nach der Pause hatte Moskau die erste nennenswerte Möglichkeit: Alexej Mirantschuk scheiterte an Fährmann (53.). Erst nach gut einer Stunde prüfte Konopljanka erstmals Keeper Guilherme (61.). Für die Schlussphase wechselte Tedesco das 18-jährige Sturmtalent Ahmed Kutucu ein (72.). Die beste Schalker Gelegenheit bot sich in der 75. Minute, als sowohl Suat Serdar als auch Nastasic bei einer scharfen Hereingabe zu spät kamen. Schöpf sorgte in der Nachspielzeit aus spitzem Winkel doch noch für den Sieg.

Schalke: Fährmann – Stambouli, Naldo, Nastasic – Schöpf, Mascarell, Serdar, Mendyl (16. Baba) – Goller (59. Harit), Teuchert (72. Kutucu), Konpoljanka.

Moskau: Guilherme – Ignatjew, Kwirkwelia, Höwedes, Rybus – Denissow – Barinow, Kryschowiak – Alexej Mirantschuk, Farfan (80. Smolow) – Eder (46. Anton Mirantschuk). – SR: Sidiropoulos (Griechenland) / Tor: 1:0 Schöpf (90.+1) / Zu.: 48 883 / Beste Spieler: Fährmann, Stambouli – Rybus.

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