Das Netz ist ihm: Manuel Neuer sichert sich seine persönliche Trophäe. FOTO: AFP
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Das Netz ist ihm: Manuel Neuer sichert sich seine persönliche Trophäe. FOTO: AFP

Souvenir-Jäger

  • vonred Redaktion
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Die Triple-Nacht von Lissabon schrie geradezu danach, sich ein Andenken zu sichern. Also machte Manuel Neuer sich nachdem er die Champions-League-Trophäe in den Nachthimmel gewuchtet hatte auf den Weg zu einem Tor. In den 90 Minuten gegen Paris Saint-Germain hatte er die Einschläge im Netz mit einigen Glanzparaden verhindert, nach Abpfiff aber ging es dem weißen Kunststoff an den Kragen. Unter anderem mit Kumpel und Torwarttrainer Toni Tapalovic zerlegte Neuer das Netz - als Erinnerung an sein zweites Triple und die herausragende Saison.

Das größte Lob kam aus dem Lager des Gegners. Thomas Tuchel meinte: "Manuel Neuer ist auf jeden Fall zum falschen Zeitpunkt in absoluter Topform. Seine Qualität war heute wieder unglaublich. Er hat das Torwartspiel auf ein neues Niveau gehoben, das steht fest." Der PSG-Coach monierte im Scherz sogar, dass Neuers Paraden "ein bisschen Wettbewerbsverzerrung" gewesen seien und schloss mit den Worten: "Er spielt auf seinem allerhöchsten Niveau." Etwas bescheidener fiel Neuers Selbsteinschätzung nach den Rettungstaten gegen Neymar und Angel Di Maria (18.), Kylian Mbappe (45.) und Marquinhos (70.) aus. Der Bayern-Keeper: "Ich habe ein gutes Spiel gemacht, ein super Spiel." Gar das beste seiner Karriere? "Nein, das glaube ich nicht", meinte der 34-Jährige.

Die "L’Equipe" jedenfalls schwärmte: "Neymar war sehr enttäuschend, Neuer gigantisch." JONAS AUSTERMANN

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