Solidarisch in der Krise

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(dpa). Die Profis aus Mönchengladbach machten es vor, jetzt ziehen auch die Branchenführer des deutschen Fußballs nach. Sowohl beim FC Bayern als auch bei Borussia Dortmund verzichten die Stars in Folge der Corona-Krise auf Teile ihres Gehalts. Beim Bundesliga-Tabellenführer aus München sind die Spieler und Verantwortlichen damit einverstanden, dass ihre Bezüge um 20 Prozent reduziert werden. In schwierigen Zeiten will auch der Rekordmeister damit ein Zeichen der Solidarität setzen.

Der BVB spart nach der Bereitschaft der Profis, auf Teile ihres Gehaltes zu verzichten, nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag ein. Diese Summe werde "dabei helfen, den BVB als einen der größten Arbeitgeber Dortmunds während der Krise abzusichern", hieß es in der Erklärung des Tabellenzweiten. Auch "die Verantwortlichen des Klubs sowie der Trainerstab" schlossen sich den Sparmaßnahmen an. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke wertete den Verzicht "als wertvolles Zeichen der Solidarität".

Den Anfang des Gehaltsverzichts in der Bundesliga hatte in der vergangenen Woche Borussia Mönchengladbach gemacht. "Ich bin sehr stolz auf die Jungs", erklärte Manager Max Eberl. Trainerstab sowie Direktoren und Geschäftsführer hätten sich dem Beispiel der Spieler angeschlossen. Gleiches gilt für den FSV Mainz 05, wo sogar Betreuer und Zeugwart Gehaltsreduzierungen freiwillig hinnehmen.

Bei anderen Klubs wie beispielsweise RB Leipzig, 1. FC Köln, Werder Bremen und dem FC Schalke 04 seien Spieler, Trainer und Manager auch bereit, auf einen Teil ihrer Bezüge zu verzichten. Auch bei Hertha BSC wurden dazu intern Gespräche geführt, sagte Sport-Geschäftsführer Michael Preetz und kündigte an: "Letztlich wird sicher jeder bei Hertha BSC einen Beitrag leisten."

In der finanziell deutlich schwächer aufgestellten 2. Bundesliga gibt es ebenfalls eine große Bereitschaft der Spieler und Manager, zum Wohle ihres Vereins und deren Mitarbeiter auf die volle Auszahlung der monatlichen Bezüge zu verzichten.

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