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Söderholm verzichtet auf Endras und aus den Birken

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Kein Dennis Endras. Kein Danny aus den Birken. Eishockey-Bundestrainer Toni Söderholm hat bei der Nominierung seines Kaders für die letzte Phase der WM-Vorbereitung für Aufsehen gesorgt. Der Finne verzichtet sowohl auf den Mannheimer Meistertorhüter als auch auf den Olympiahelden von Pyeongchang. Beide hatten in den Playoffs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zuletzt tragende Rollen gespielt. Ob die beiden Goalies noch ins WM-Aufgebot rutschen können, darüber gab der DEB keine Auskunft.

Kein Dennis Endras. Kein Danny aus den Birken. Eishockey-Bundestrainer Toni Söderholm hat bei der Nominierung seines Kaders für die letzte Phase der WM-Vorbereitung für Aufsehen gesorgt. Der Finne verzichtet sowohl auf den Mannheimer Meistertorhüter als auch auf den Olympiahelden von Pyeongchang. Beide hatten in den Playoffs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zuletzt tragende Rollen gespielt. Ob die beiden Goalies noch ins WM-Aufgebot rutschen können, darüber gab der DEB keine Auskunft.

Endras (33) war nach dem Playoff-Finale noch als wertvollster Akteur ausgezeichnet, aus den Birken (34) kürzlich zum Spieler der Saison gewählt worden. Dennoch setzt der finnische Nachfolger von Marco Sturm im Tor weiterhin auf das Trio Niklas Treutle (Nürnberg), Mathias Niederberger (Düsseldorf) und Dustin Strahlmeier (Schwenningen). "Wir hatten auch andere Kandidaten im Blick", erklärte Söderholm, ohne auf Namen einzugehen, "aber die drei haben einen tollen Job gemacht und mit starken Leistungen überzeugt." Treutle, Niederberger und Strahlmeier hatten in der WM-Vorbereitung bisher jeweils zwei Einsätze für das DEB-Team erhalten und dabei offenkundig gute Eigenwerbung betrieben.

Dass Söderholm (41) sich zwischen Endras und aus den Birken entscheiden würde, hatte sich bereits früh in der Vorbereitung abgezeichnet. "Geht man mit drei wirklich starken und erfahrenen Torhütern zur WM? Wie viele Länder machen das?", hatte Söderholm nach dem ersten WM-Test in Kaufbeuren gefragt – und selbst die Antwort gegeben: "Nicht viele." Dass er aber auf beide Top-Torhüter verzichtet, kommt überraschend und lässt den Rückschluss zu, dass für den DEB-Coach noch einer der beiden deutschen NHL-Goalies infrage kommt. Philipp Grubauer (Colorado Avalanche) und Thomas Greiss (New York Islanders) stehen mit ihren Teams in der zweiten Playoff-Runde, die noch vor dem Beginn der WM in der Slowakei (10. bis 2. Mai) entschieden sein wird. Greiss, derzeit Islanders-Ersatzmann hinter dem Schweden Robin Lehner, liegt mit 0:2 in der Serie gegen Carolina hinten. Zwischen Grubauers Avalanche und San Jose steht es 1:2. Spätestens am 9. Mai sind beide Duelle beendet. Endras dürfte die Nichtberücksichtigung nach dem jüngsten Titelgewinn mit Fassung tragen. "Wenn er mich braucht, bin ich da. Wenn nicht, feiere ich weiter", hatte Endras an Söderholms Adresse gesagt.

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