Skifliegen als Therapie

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Zusammengerechnet kommen Andreas Wellinger, Richard Freitag und Severin Freund auf eine Bestleistung von satten 733 Metern – doch zu Höhenflügen sind die drei erfolgreichsten deutschen Skiflieger der vergangenen Jahre derzeit kaum in der Lage. Wenn der Weltcup-Dreierpack auf dem Riesenbakken von Oberstdorf die heiße Saisonphase mit der WM als Höhepunkt einläutet, sorgt sein Promi-Trio für Sorgenfalten bei Bundestrainer Werner Schuster.

Zusammengerechnet kommen Andreas Wellinger, Richard Freitag und Severin Freund auf eine Bestleistung von satten 733 Metern – doch zu Höhenflügen sind die drei erfolgreichsten deutschen Skiflieger der vergangenen Jahre derzeit kaum in der Lage. Wenn der Weltcup-Dreierpack auf dem Riesenbakken von Oberstdorf die heiße Saisonphase mit der WM als Höhepunkt einläutet, sorgt sein Promi-Trio für Sorgenfalten bei Bundestrainer Werner Schuster.

"Wir hatten einen unglücklichen Januar", sagte Schuster vor dem ersten Wettkampf auf der Heini-Klopfer-Schanze am Freitag und formulierte einen klaren Arbeitsauftrag: "Jetzt müssen wir die Ärmel hochkrempeln. Wir müssen von Wochenende zu Wochenende schauen, dass wir bis zur WM eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen."

So gut die erste Hälfte der Saison inklusive der Vierschanzentournee mit fünf Podestplätzen von vier verschiedenen Springern für das deutsche Team lief, so wenig läuft seitdem zusammen. Zwei fünfte Plätze in Val di Fiemme (Stephan Leyhe und David Siegel) stehen auf der Habenseite. Der Ausfall Siegels, der sich eine Woche später das Kreuzbandriss demolierte, ist ein Wirkungstreffer im Hinblick auf die Titelkämpfe in Innsbruck und Seefeld (ab 19. Februar).

Oberstdorf soll für Schusters kriselnde Starflieger – hinter dem deutschen Rekordhalter Markus Eisenbichler (248,0 m) sind Wellinger, Freund (je 245,0) und Freitag (243,0) die Nummern zwei bis vier der "ewigen" DSV-Bestenliste – zur Initialzündung für die entscheidenden Wochen der zweiten Saisonhälfte werden.

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