Tennis / US Open

Aus für Simona Halep, Tatjana Maria weiter

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Tatjana Maria hat der schwülen Spätsommerhitze von New York getrotzt und als erste deutsche Tennisspielerin die zweite Runde der US Open erreicht. Peter Gojowczyk kämpfte zuvor dagegen vergeblich gegen das Aus für den ersten der 15 deutschen Starter. Währenddessen hatte die Weltranglisten-Erste Simona Halep schon den ersten Favoritensturz zu erklären versucht.

Tatjana Maria hat der schwülen Spätsommerhitze von New York getrotzt und als erste deutsche Tennisspielerin die zweite Runde der US Open erreicht. Peter Gojowczyk kämpfte zuvor dagegen vergeblich gegen das Aus für den ersten der 15 deutschen Starter. Währenddessen hatte die Weltranglisten-Erste Simona Halep schon den ersten Favoritensturz zu erklären versucht.

Als erste an Nummer eins gesetzte Spielerin in der 50-jährigen Profigeschichte des Turniers scheiterte die rumänische French-Open-Siegerin am Montag wie im Vorjahr gleich zum Auftakt. Halep verlor glatt mit 2:6, 4:6 gegen die Estin Kaia Kanepi, der Münchner Gojowczyk unterlag danach 6:7 (4:7), 6:4, 1:6, 5:7 gegen den Chilenen Nicolas Jarry. Doch Tatjana Maria sorgte mit dem 6:3, 6:3 gegen die Polin Agnieszka Radwanska dann für den ersten Erfolg.

Bei überaus schweißtreibenden Bedingungen überzeugte Maria mit einem couragierten Auftritt gegen die einstige Weltranglisten-Zweite Radwanska, der sie bis dahin dreimal klar unterlegen war. Gojowczyk schaffte auf den Hartplätzen von Flushing Meadows dagegen nicht die erhoffte Revanche für die glatte Niederlage gegen Jarry zuletzt auf Sand in Hamburg. Der lange Chilene nutzte auf dem lauten Außenplatz 14 insgesamt seine Chancen besser und siegte nach 2:35 Stunden.

Nur 76 Minuten dauerte der Auftritt von Halep. Trotz des frühen Ausscheidens wird die 26-Jährige aber auch über das letzte Grand-Slam-Turnier der Saison hinaus die Nummer eins der Welt bleiben. Mit der Pleite ging sie bemerkenswert souverän um. »Hier spiele ich nie mein bestes Tennis«, sagte Halep.

Zum Auftakt der Herren-Konkurrenz bezwang Ex-Champion Stan Wawrinka aus der Schweiz den an Nummer acht gesetzten Bulgaren Grigor Dimitrow 6:3, 6:2, 7:5. Der lange am Knie verletzte Wawrinka wiederholte gegen Dimitrow damit seinen Erfolg aus der ersten Runde von Wimbledon. Andy Murray, derzeit nach seiner Hüftoperation auf dem Weg zurück, biss sich nach mehr als drei Stunden Spielzeit mit 6:7 (5:7), 6:3, 7:5, 6:3 gegen den Australier James Duckworth durch.

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