Simon Schempp (r.) wechselt auf Franziska Preuß. Das deutsche Duo muss sich nur den Russen geschlagen geben. FOTO: DPA
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Simon Schempp (r.) wechselt auf Franziska Preuß. Das deutsche Duo muss sich nur den Russen geschlagen geben. FOTO: DPA

Simon Schempp nutzt die Chance

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(sid). Jewgenija Pawlowa und Matwei Jelissejew haben die World Team Challenge in Ruhpolding gewonnen. Das russische Biathlon-Duo setzte sich vor Comebacker Simon Schempp (Uhingen) und Franziska Preuß (Haag) durch. Das zweite deutsche Duo Denise Herrmann (Oberwiesenthal) und Benedikt Doll (Breitnau) landete am Montag in einem Fotofinish auf Rang drei.

Zum ersten Mal seit 2001 wurde das Event, das sonst vor mehr als 40 000 Zuschauern in der Schalker Fußball-Arena stattfindet, wegen Corona in Ruhpolding ausgetragen. So kam die oberbayerische Gemeinde in diesem Winter doch noch zu Biathlon-Wettkämpfen, denn wegen der Pandemie findet im Januar in der Chiemgau-Arena kein Weltcup statt.

Seit dem Saisonstart in Kontiolahti ist der mit drei Olympia- und acht WM-Medaillen dekorierte Schempp im Weltcup-Kader des Deutschen Skiverbandes (DSV) außen vor. Der 32-Jährige nutzte am Montagabend die Chance, sich beim Show-Rennen mit einer ansprechenden Leistung wieder für die DSV-Auswahl anzubieten.

"Zumindest war es mal wieder ein Wettkampf, der Spaß gemacht hat. Es ist schön, dass das letzte Schießen, bei dem es auf die Nerven ankommt, so gut funktioniert hat", sagte Schempp im ZDF: "Das macht mich sehr glücklich und mit dem Ausgang sind wir sehr zufrieden."

Der DSV muss beim traditionellen Showevent vor dem Jahreswechsel somit weiter auf den vierten Sieg eines einheimischen Paares warten. Den bisher letzten Triumph hatten 2016 Schempp und Vanessa Hinz (Schliersee) eingefahren. Weltcup-Punkte wurden beim Mixed-Staffel-Wettbewerb nicht vergeben.

Insgesamt wurden 156 000 Euro an die zehn teilnehmenden Duos ausgeschüttet - 28 000 Euro davon für die Sieger.

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