Daniel Thioune
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HSV mit Siegfahrplan gegen Bochum

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(dpa). Der Hamburger SV befindet sich in der 2. Fußball-Bundesliga in einer komfortablen Situation, doch darauf will sich Trainer Daniel Thioune nicht ausruhen. Nach zuletzt "nur" zwei Teilerfolgen gegen die Nordrivalen FC St. Pauli (2:2) und Holstein Kiel (1:1) machte der Coach des noch ungeschlagenen Spitzenreiters deutlich, dass er im Heimspiel gegen den VfL Bochum den sechsten Saisonsieg einfahren möchte. "Es ist so, dass wir die drei Punkte hierbehalten wollen", betonte der 46-Jährige am Freitag im Volksparkstadion mit einem Lächeln im Gesicht.

Die Ausgangslage vor dem achten Spieltag bei den Norddeutschen ist allerdings auch hervorragend: Das von Hecking-Nachfolger Thioune umgestaltete Team liegt fünf Punkte vor einem Nichtaufstiegsplatz und hat zudem keine personellen Sorgen. Denn mit Ausnahme des weiter an den Folgen eines Kreuzbandrisses laborierenden Abwehrspielers Rick van Drongelen stehen den Hamburgern am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen die erstarkten Bochumer voraussichtlich alle Akteure zur Verfügung.

Auch der albanische Nationalspieler Klaus Gjasula ist gesund von seiner Länderspielreise zurückgekehrt. "Klaus hat einen Corona-Test gemacht, der negativ ausgefallen ist. Er kann deshalb die Einheiten vor dem Bochum-Spiel mit der Mannschaft absolvieren", sagte der Coach über den 30 Jahre alten defensiven Mittelfeldakteur. Ob der vom SC Paderborn als Abräumer für die Sechser-Position geholte Routinier von Beginn an zum Einsatz kommen wird, ließ Thioune ebenso offen wie die Frage, ob der Ex-Kölner Toni Leistner sein Heim-Debüt feiern wird. "Ich werde bei den Einheiten genau hinschauen und sehen, was die Spieler mir anbieten", betonte der HSV-Coach, der seine Formation stets auch der Spielweise der Gegner anpasst. Da sich deshalb bis auf wenige Ausnahmen niemand im Kader seines Startplatzes sicher sein kann, hat er einen Konkurrenzkampf entfacht, in dem die Akteure bisher mehr aus ihrem Potenzial herausgeholt haben. Dass er personell aus dem Vollen schöpfen kann, kommt Thioune entgegen, und dass er mitunter harte Entscheidungen fällen muss, macht ihn sogar froh. FOTO: DPA

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