Mikaela Shiffrin stellt einmal mehr ihre Klasse unter Beweis. FOTO: AFP
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Mikaela Shiffrin stellt einmal mehr ihre Klasse unter Beweis. FOTO: AFP

Sieg an Shiffrin

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(sid). Die deutschen Skirennläuferinnen haben die WM-Generalprobe im Slalom verpatzt. Beim Nachtrennen im österreichischen Flachau verfehlte Lena Dürr (Germering) beim Rekordsieg von Mikaela Shiffrin (USA) die angestrebte Platzierung unter den besten Acht. Als einzige von vier deutschen Starterinnen im Finale belegte sie bei anhaltendem Schneefall auf der Hermann-Maier-Piste nur Rang elf.

Shiffrin feierte als "Königin der Nacht" im letzten Slalom vor der WM in Cortina d’Ampezzo (8. bis 21. Februar), die nach einem Beschluss der italienischen Regierung wegen der Corona-Pandemie ohne Zuschauer stattfinden muss, ihren 68. Weltcupsieg. Sie überholte damit in der Bestenliste Marcel Hirscher (Österreich), vor ihr liegen noch Ingemar Stenmark (Schweden/86) und Lindsey Vonn (USA/82).

Zugleich stellte Shiffrin mit ihrem ersten Slalom-Erfolg in diesem Winter vor Katharina Liensberger aus Österreich (+0,19 Sekunden) und Wendy Holdener (Schweiz/+0,43) einen Rekord auf: Sie hat nun 44 Slalom-Rennen gewonnen, so viele Siege sind keiner anderen Athletin in einer einzigen Disziplin gelungen. Häufiger auf Rang eins lag nur Stenmark (Riesenslalom/46), Vonn gewann 43-mal eine Abfahrt.

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