Fußball / Copa América

Sieg für Brasilien, Kolumbien legt Protest ein

  • VonSID
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(sid). In einer hitzigen Partie hat der fünfmalige Fußball-Weltmeister Brasilien bei der Copa América den Gruppensieg klargemacht. Der Gastgeber setzte sich mit 2:1 (0:1) gegen Kolumbien durch, den Siegtreffer erzielte Real Madrids Casemiro erst in der zehnten Minute der Nachspielzeit - per Kopf nach einer Ecke von Superstar Neymar. Allerdings legte Kolumbien offiziell Protest gegen die Spielwertung ein.

In Rio de Janeiro hatte Roberto Firmino (78.) ebenfalls per Kopf die Führung der Cafeteros durch Luis Diaz (10.) egalisiert - das Tor lieferte Kolumbien den Stein des Anstoßes: In der Entstehung des Ausgleichs war der Ball vom argentinischen Schiedsrichter Nestor Pitana abgeprallt, was minutenlange Proteste der Kolumbianer nach sich zog und damit erst die lange Nachspielzeit möglich machte.

Mit dem zehnten Sieg in Folge übertraf Nationaltrainer Tite seine Rekordmarke von bisher neun Erfolgen, aufgestellt gleich zu Beginn seiner im September 2016 gestarteten Amtszeit.

Hinter den bereits qualifizierten Brasilien (9 Punkte) und Kolumbien (4) vertagten Ecuador und Peru mit ihrem 2:2 die Entscheidung über die vier Viertelfinalisten aus der Fünfergruppe auf den letzten Spieltag, wenn am Sonntag Ecuador (2) auf die Selecao trifft und Noch-Schlusslicht Venezuela (2) gegen Peru (4/ schlechteres Torverhältnis als Kolumbien) seinen ersten Sieg bei der Südamerika-Meisterschaft einfahren will.

Ecuador war gegen Peru durch ein Eigentor Renato Tapias (23.) sowie Ayrton Preciado (45.+3) in Führung gegangen. Peru glich dank der Tore von Gianluca Lapadula (49.) und Andre Carrillo (54.) aus.

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