SGE-Gastspiel in Bremen verlegt

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(sid/dpa). Das Bundesliga-Spiel zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt wird verlegt. Über einen neuen Termin für die Begegnung, die am Sonntag um 18 Uhr im Weserstadion hätte stattfinden sollen, hat die Deutsche Fußball-Liga (DFL) noch nicht entschieden. Grund für die kurzfristige Verlegung des Duells ist die Verschiebung des Rückspiels in der Zwischenrunde der Europa League zwischen RB Salzburg und der Eintracht wegen einer Orkanwarnung von Donnerstag auf Freitag. Die Frankfurter erreichten gestern durch ein 2:2 (siehe Artikel links) das Achtelfinale im Europapokal und treffen dort am 12. und 19. März auf den Schweizer Vertreter FC Basel.

"Das ist die einzig richtige Entscheidung im Sinne eines fairen und sauberen Wettbewerbs. Auch der Montag wäre nicht die richtige Lösung gewesen", sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic über die Verlegung der Bundesliga-Partie.

Nicht zufrieden war Werder-Sportgeschäftsführer Frank Baumann: "Aus meiner Sicht ist jetzt ein Wettbewerbsnachteil der einen Mannschaft zum Nachteil einer anderen geworden. Wenn man keinen besseren Termin festlegen kann, ist es besser, den ursprünglichen beizubehalten."

Wann das Spiel nachgeholt wird, ist offen. "Angesichts der Terminenge im Rahmenkalender ist der späteste mögliche Nachholtermin für die Begegnung die Kalenderwoche 20 zwischen den Bundesliga-Spieltagen 33 und 34", teilte die DFL mit: "Mögliche frühere Ansetzungsoptionen stehen im Zusammenhang mit dem Abschneiden der Frankfurter in der Europa League."

Eine Verlegung auf den kommenden Montagabend war keine Option, weil die beiden Teams bereits am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) in Frankfurt im Viertelfinale des DFB-Pokals aufeinandertreffen.

Bayer gegen die Rangers

Schottische Stimmung für Bayer Leverkusen, unangenehme Auswärtsfahrt für den VfL Wolfsburg. Die beiden anderen Bundesligisten haben für das Achtelfinale der Europa League lösbare, aber unbequeme Kontrahenten erwischt. Bayer Leverkusen erhielt mit dem wiedererstarkten schottischen Spitzenclub Glasgow Rangers das attraktivste Los für die Duelle am 12. und 19. März. In die Ukraine zu Schachtjor Donezk muss der VfL Wolfsburg reisen.

Top-Clubs wie Inter Mailand, Manchester United oder AS Rom blieben den Bundesligisten von "Losfee" Dietmar Hamann in der UEFA-Zentrale in Nyon als Gegner erspart. Auch ein erstes mögliches deutsches Europacup-Duell seit drei Jahren, als Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach im Achtelfinale der Europa League aufeinandertrafen, kam nicht zustande.

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