Sechster Titel für goldene Generation

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Frankreichs Handball-Recken tanzten wie Kinder über das Parkett, dann gab Oldie Thierry Omeyer mit dem Gold-Pokal in der Hand den Startschuss zu einer langen Partynacht. Mit dem sechsten Titelgewinn hat Rekord-Champion Frankreich Handball-Geschichte geschrieben und eine stimmungsvolle Heim-WM gekrönt. Das Starensemble um die Routiniers Nikola Karabatic und Daniel Narcisse setzte sich am Sonntag im Finale gegen Außenseiter Norwegen mit 33:26 (18:17) durch und triumphierte wie schon 1995, 2001, 2009, 2011 und 2015.

Frankreichs Handball-Recken tanzten wie Kinder über das Parkett, dann gab Oldie Thierry Omeyer mit dem Gold-Pokal in der Hand den Startschuss zu einer langen Partynacht. Mit dem sechsten Titelgewinn hat Rekord-Champion Frankreich Handball-Geschichte geschrieben und eine stimmungsvolle Heim-WM gekrönt. Das Starensemble um die Routiniers Nikola Karabatic und Daniel Narcisse setzte sich am Sonntag im Finale gegen Außenseiter Norwegen mit 33:26 (18:17) durch und triumphierte wie schon 1995, 2001, 2009, 2011 und 2015.

"Frühere Generationen haben diesen Traum in uns geweckt, wir haben die Legende fortgeschrieben. Ich bin stolz auf diese Mannschaft. Es ist so emotional", sagte Karabatic mit Söhnchen Alek auf dem Arm. Auch der 40 Jahre alte Omeyer war überwältigt: "Das ist ein großartiger Moment. Es ist riesig, vor den Augen von Familie und Freunden Weltmeister zu werden", sagte der frühere Keeper des THW Kiel.

Vor 15 609 Zuschauern in der ausverkauften Pariser AccorHotels Arena war Karabatic mit sechs Toren bester Werfer. Kentin Mahé, Michaël Guigou und Valentin Porte trafen jeweils fünfmal für die Franzosen. Aufseiten der Skandinavier, die nur mit einer Wildcard zur Endrunde gekommen waren und ihre erste WM-Medaille gewannen, traf Kent Robin Tønnesen (5) vom Bundesligisten Füchse Berlin am häufigsten.

Bei ihrer Finalpremiere zeigten die Skandinavier, die am Freitag Kroatien in der Verlängerung mit 28:25 niedergerungen hatten, auch vor den Franzosen keinen Respekt. Der Außenseiter agierte kompakt in der Deckung und wieselflink im Angriff. Nach einer ausgeglichenen Startphase übernahm Norwegen das Kommando und lag beim 10:7 in der 15. Minute erstmals mit drei Toren vorne. Doch der Titelverteidiger kämpfte und ging eine Sekunde vor der Pausensirene in Führung. Nach dem Wechsel drehte der Rekord-Weltmeister auf. Schon zehn Minuten vor Schluss starteten die Fans beim Stand von 29:23 die Gold-Party.

Am Vortag hatte sich Slowenien durch ein 31:30 im Spiel um Platz drei gegen Kroatien Bronze gesichert. Die deutschen Medaillenträume waren bereits im Achtelfinale durch eine 20:21-Niederlage gegen Katar geplatzt.

Nach dem frühzeitigen Scheitern hat es erwartungsgemäß kein deutscher Spieler in das Allstar-Team der WM geschafft. Die meisten Akteure stellt Norwegen. Rückraum-Ass Sander Sagosen, Rechtsaußen Kristian Bjørnsen und Kreisläufer Bjarte Myrhol schafften es in die Eliteauswahl. Frankreich stellt in Torwart Vincent Gerard und Rückraumspieler Nedim Remili zwei Akteure und in Nikola Karabatic zudem den MVP der WM. Linksaußen Jerry Tollbring aus Schweden und Kroatiens Regisseur Domagoj Duvnjak ( THW Kiel) komplettieren das Allstar-Team. Torschützenkönig wurde der Mazedonier Kiril Lazarov (50 Treffer).

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