Sebastian Vettel schöpft Mut

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In der Wüstennacht von Bahrain hat sich Sebastian Vettel für die Attacke auf Mercedes in Stellung gebracht. Vor den Augen von Scuderia-Vorstandschef Louis Camilleri gaben der viermalige Weltmeister aus Deutschland und sein neuer Formel-1-Stallrivale Charles Leclerc am ersten Trainingstag das Tempo vor. Unter dem Flutlicht in Sakhir hatte Vettel am Freitag aber nur den Hauch von 0,035 Sekunden Vorsprung auf Leclerc, der Zweiter wurde. Das Ferrari-Duo verwies wie schon zum Auftakt auf dem Bahrain International Circuit Lewis Hamilton und Valtteri Bottas in ihren Silberpfeilen auf die weiteren Plätze. Der Brite hatte 0,603 Sekunden Rückstand auf Vettel.

In der Wüstennacht von Bahrain hat sich Sebastian Vettel für die Attacke auf Mercedes in Stellung gebracht. Vor den Augen von Scuderia-Vorstandschef Louis Camilleri gaben der viermalige Weltmeister aus Deutschland und sein neuer Formel-1-Stallrivale Charles Leclerc am ersten Trainingstag das Tempo vor. Unter dem Flutlicht in Sakhir hatte Vettel am Freitag aber nur den Hauch von 0,035 Sekunden Vorsprung auf Leclerc, der Zweiter wurde. Das Ferrari-Duo verwies wie schon zum Auftakt auf dem Bahrain International Circuit Lewis Hamilton und Valtteri Bottas in ihren Silberpfeilen auf die weiteren Plätze. Der Brite hatte 0,603 Sekunden Rückstand auf Vettel.

"Die Zeiten darf man nicht überbewerten. Wir müssen beide zulegen", mahnte Vettel, der von einem "kniffligen Tag" sprach. "Die Ergebnisse sind ein bisschen irreführend", warnte auch Ferrari-Teamchef Mattia Binotto. "Ich erwarte, dass die Kontrahenten stark sein werden."

Hinter den beiden Topteams Mercedes und Ferrari reihte sich Renault mit Nico Hülkenberg ein. Nach einer folgenlosen Kollision mit dem Alfa Romeo von Antonio Giovinazzi in der Schlussphase des ersten Trainings landete der Emmericher schließlich auf einem starken fünften Rang noch vor Max Verstappen im Red Bull.

Die Erkenntnisse aus der ersten eineinhalbstündigen Einheit bei mehr als 40 Grad Asphalttemperatur waren für die Teams in Sachen Rennvorbereitung sehr überschaubar. Denn ausgetragen wird der Grand Prix seit 2014 als Nachtrennen. Und da herrschen wie auch in der Qualifikation am Samstag (16.00 Uhr/RTL und Sky) deutlich niedrigere Temperaturen.

Schon in der Nachmittagshitze verwiesen Leclerc und Vettel ihre Silberpfeil-Rivalen Bottas und Hamilton auf die weiteren Plätze. Und auch als der Asphalt auf 28 Grad abkühlte, stand Ferrari erneut an der Spitze. Diesmal ließ Vettel, mit vier Siegen Rekordgewinner in Bahrain, seinen 21 Jahre alten Stallrivalen allerdings hinter sich. Der fünfmalige Weltmeister Hamilton verdrängte wiederum Bottas.

Der Finne weist dem zweiten Grand Prix der Saison für den weiteren Saisonverlauf eine recht große Bedeutung bei. "Wir werden hier ein viel besseres Bild der Leistungsfähigkeit für den Rest des Jahres bekommen", meinte Valtteri Bottas. Melbourne bewertete er als Ausrutscher aufseiten der Roten. Der Kurs in Australien sei eine "spezielle Strecke" und daher nicht repräsentativ für die gesamte Saison.

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