Der Österreicher Marco Schwarz feiert im dichten Schneetreiben auf der "Planai" in Schladming zwei Wochen vor Beginn der alpinen Ski-WM in Cortina d’Ampezzo seinen zweiten Slalom-Sieg der Saison.	FOTO: DPA
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Der Österreicher Marco Schwarz feiert im dichten Schneetreiben auf der »Planai« in Schladming zwei Wochen vor Beginn der alpinen Ski-WM in Cortina d’Ampezzo seinen zweiten Slalom-Sieg der Saison. FOTO: DPA

Schwarz mit »Heimsieg«

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(sid). Skirennläufer Linus Straßer hat beim Nachtslalom in Schladming erneut einen Dämpfer erhalten. Neun Tage nach seinem Ausfall beim Weltcup in Flachau kam der Münchner auch auf der Planai nicht ins Ziel. »Das ist keine Krise, da muss man jetzt auch ganz cool bleiben«, beteuerte Straßer im Bayerischen Rundfunk. Nach dem ersten Lauf hatte er nur auf Rang 27 gelegen, nach 23 Sekunden im Finale fädelte er bei dichtem Schneetreiben an einer Torstange ein.

Knapp zwei Wochen vor Beginn der WM in Cortina d’Ampezzo/Italien (8. bis 21. Februar) gewann der Österreicher Marco Schwarz als Erster einen zweiten Slalom in diesem Winter. Platz zwei und drei belegten die Franzosen Clement Noel (+0,68 Sekunden) und Alexis Pinturault (+0,82).

Straßer scheiterte erstmals seit zwei Jahren und den Ausfällen in Kitzbühel und Schladming in zwei Rennen nacheinander. Am kommenden Wochenende finden in Chamonix/Frankreich die letzten beiden Slaloms vor dem WM statt.

Auch Straßers Teamkollegen musste vorzeitig einpacken: Sebastian Holzmann (33.) und David Ketterer (41.) verpassten das Finale, Julian Rauchfuß und Anton Tremmel schieden im ersten Lauf aus.

Unterdessen hat Tessa Worley den Riesenslalom am Kronplatz gewonnen. Die zweimalige Weltmeisterin aus Frankreich setzte sich am Dienstag auf der schwierigen Piste in Südtirol vor Lara Gut-Behrami aus der Schweiz (+0,27 Sekunden) und der Italienerin Marta Bassino (+0,73) durch.

Auf der steilen und tückischen Strecke kämpfte sich Worley noch von Platz fünf nach dem ersten Durchgang auf eins vor. Die drei Führenden des ersten Laufes - Michelle Gisin (Schweiz), Mikaela Shiffrin (USA) und Federica Brignone (Italien) - rutschten im Finale jeweils noch hinter die Podiumsränge zurück.

Mit ihrem dritten Rang beim letzten Weltcup-Riesenslalom vor der WM im Februar in Cortina d’Ampezzo festigte Bassino die Führung in der Disziplinwertung.

Die deutschen Starterinnen fuhren weit hinterher. Von den vier Starterinnen des DSV kam keine in den zweiten Durchgang: Andrea Filser als 36. und Jessica Hilzinger als 44. waren jeweils klar zu langsam für die besten 30, Lisa Marie Loipetssperger und Leonie Flötgen schieden aus.

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