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Marcel Schrötter fährt in Frankreich in der Moto2-Klasse auf Rang sechs vor.

Schrötter starker Sechster

(sid). Motorrad-Pilot Marcel Schrötter (Vilgertshofen) hat beim Großen Preis von Frankreich sein bislang bestes Saisonergebnis geholt. Beim fünften WM-Lauf wurde der 28-Jährige in Le Mans Sechster, auch bei den vorherigen vier Moto2-Rennen war Schrötter abgesehen von einem Ausfall in den Top 10 gelandet.

»Ganz glücklich bin ich nicht, auch wenn wir heute mal kein Pech hatten«, sagte Schrötter: »Ich bin dahingehend enttäuscht, dass ich doch zu langsam war. Wir haben erheblich von den vielen Ausfällen vor uns profitiert.«

Schrötter fuhr nach dem mittelmäßigen Qualifying von Startplatz 14 nach vorn, verlor aber zum ersten Mal in diesem Jahr das Stallduell. Der Italiener Tony Arbolino, neu im deutschen Team Intact GP, wurde starker Vierter in Le Mans.

Den Sieg holte der Spanier Raul Fernandez vor Remy Gardner aus Australien, der seine Spitzenposition im Klassement behauptete. Dritter wurde Marco Bezzecchi (Italien/alle Kalex). Gardner (89 Punkte) liegt knapp vor Fernandez (88).

In der Königsklasse MotoGP kam es zum ersten »Flag-to-Flag-Race« seit vier Jahren. Nach einsetzendem Regen wechselten die Piloten in der Box ihre Maschinen, mit den schwierigen Bedingungen kam der Australier Jack Miller (Ducati) am besten klar und feierte überlegen seinen zweiten Sieg in Serie.

Miller gewann vor seinem Markenkollegen Johann Zarco und Yamaha-Pilot Fabio Quartararo (beide Frankreich), der jetzt im Klassement mit 80 Punkten führt. Nur noch Zweiter ist der Italiener Francesco Bagnaia (Ducati/79), in Le Mans Vierter. Der achtmalige Weltmeister Marc Marquez (Spanien/Honda) führte nach dem Tausch des Motorrads, stürzte aber zweimal und schied aus.

Das Moto3-Rennen gewann der Spanier Sergio Garcia (GasGas), sein Landsmann Pedro Acosta (KTM) wurde Achter und baute seine Führung in der WM mit jetzt 103 Punkten weiter aus. Garcia (49) ist neuer Zweiter.

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