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Schröder wird es trotz Playoff-Aus nicht langweilig

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Dennis Schröder konnte nur tatenlos zusehen, als Damian Lillard mit einem wahnsinnigen Dreier in allerletzter Sekunde jegliche Playoff-Hoffnungen der Oklahoma City Thunder zerstörte. Schnurstracks wandte sich der Braunschweiger inmitten des Jubelmeers der Portland Trail Blazers ab und trottete Richtung Bank – trotz einer guten Premierensaison bei OKC sind die NBA-Playoffs für den deutschen Basketballstar nach dem 115:118 in Portland früh wieder vorbei. "Damian ist verrückt", sagte Schröder anerkennend über Matchwinner Lillard (50 Punkte), der den Ball mit der Schlusssirene aus knapp vier Metern hinter der Dreierlinie versenkt und sich einen Platz in den Jahresrückblicken gesichert hatte. Groß war aber auch die Enttäuschung nach dem bitteren Nackenschlag und dem 1:4 im Achtelfinale der Best-of-seven-Serie: "Wir haben nicht die Dinge gemacht, die wir hätten tun sollen."

Dennis Schröder konnte nur tatenlos zusehen, als Damian Lillard mit einem wahnsinnigen Dreier in allerletzter Sekunde jegliche Playoff-Hoffnungen der Oklahoma City Thunder zerstörte. Schnurstracks wandte sich der Braunschweiger inmitten des Jubelmeers der Portland Trail Blazers ab und trottete Richtung Bank – trotz einer guten Premierensaison bei OKC sind die NBA-Playoffs für den deutschen Basketballstar nach dem 115:118 in Portland früh wieder vorbei. "Damian ist verrückt", sagte Schröder anerkennend über Matchwinner Lillard (50 Punkte), der den Ball mit der Schlusssirene aus knapp vier Metern hinter der Dreierlinie versenkt und sich einen Platz in den Jahresrückblicken gesichert hatte. Groß war aber auch die Enttäuschung nach dem bitteren Nackenschlag und dem 1:4 im Achtelfinale der Best-of-seven-Serie: "Wir haben nicht die Dinge gemacht, die wir hätten tun sollen."

Das letzte Spiel der Saison war sowohl für Schröder als auch das Team sinnbildlich. Sieben Minuten vor Schluss hatte sich Oklahoma einen Vorsprung von 15 Punkten erspielt – und verlor doch noch. Schröder lieferte mit 17 Zählern eine gute Partie ab, stand aber wie so oft im Schatten der Superstars Russell Westbrook (29 Punkte) und Paul George (36). Als unangefochtener Stammspieler der Atlanta Hawks war Schröder im Sommer zu OKC gewechselt und musste sich oft mit der Rolle des Bankspielers zufriedengeben. Der 25-Jährige kam nicht an seine starke Vorsaison heran, doch 15,5 Punkte, 4,1 Assists und 3,6 Rebounds im Schnitt pro Regular-Season-Spiel konnten sich durchaus sehen lassen.

"Natürlich will ich irgendwann mal wieder starten, aber die Rolle jetzt gefällt mir", hatte der Spielmacher schon während der Saison gesagt. Als Schlüsselspieler und Leader kann er sich sowieso schon bald wieder verdingen. Bei der WM in China soll Regisseur Schröder die Nationalmannschaft zunächst durch die Vorrundengruppe mit Frankreich, Jordanien und der Dominikanischen Republik dirigieren. Ob da Anfang August noch Raum für die DM-Titelverteidigung im 3x3-Basketball in Hamburg bleibt, ist fraglich. Doch ohnehin soll der Sport erstmal hinten anstehen. In Gambia, der Heimat seiner Mutter Fatou, will er soziale Projekte anschieben. Und sofern es die pralle Agenda zulässt, läuten im Sommer auch noch die Hochzeitsglocken für Schröder und seine Verlobte Ellen.

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