Basketball

Schröder will in LA Anführer sein

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(sid). Dennis Schröder weiß natürlich, dass LeBron James der König von Los Angeles ist, aber Deutschlands Basketball-Star ist selbstbewusst: "Ich bin hier als Anführer, will Würfe kreieren und auch selbst treffen", sagte Schröder bei seiner Vorstellung als Neuzugang von NBA-Champion LA Lakers.

Vor dem Trainingsstart am Dienstag erinnerte Schröder noch einmal an die beiden vergangenen Jahre bei den Oklahoma City Thunder, bei denen er "sechster Mann" war. Als Bankspieler ist er nicht nach LA gekommen, das betonte der Spielmacher. "Mit Anthony Davis und LeBron kann ich als Starter auf der Pointguard-Position hilfreich sein." Gerade James, der sonst oft den Ballvortrag übernahm, müsse dann nicht mehr "an so viel denken" und könne öfter einfach Schröders Vorlagen einnetzen. Hinter den Superstars James und Davis, so Letzterer seinen Vertrag erneuert, reiht sich Schröder als Topverdiener Nummer drei ein. 15,5 Millionen Dollar gibt es in seinem letzten Vertragsjahr. Danach wird neu verhandelt.

In seiner ersten Saison in Gold und Lila, die am 22. Dezember beginnt, sind die Prioritäten klar - der 18. Meisterschaftsring soll her. Schröder: "Wir versuchen die Titelverteidigung zu schaffen." Einen Nachteil hat der Wechsel nach LA aber auch: Kommen die Lakers so weit in den Playoffs, wie es jeder erwartet, kann Schröder nicht für Deutschland beim Olympia-Qualifikationsturnier ab Ende Juni auflaufen. Die Hoffnung, dass NBA und der Weltverband FIBA eine Teilnahme doch noch ermöglichen, habe er aber nicht aufgegeben.

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