FSV Mainz 05

Schröder und Lichte stinksauer

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(sid). Sportvorstand Rouven Schröder knöpfte sich die Mannschaft vor, der neue Chef-Trainer Jan-Moritz Lichte kündigte eine härtere Gangart an: Nach dem desaströsen 0:4 (0:1) bei Union Berlin und dem völlig missglückten Debüt für Lichte nahmen die Verantwortlichen von Mainz 05 vor allem die Profis in die Pflicht.

"Wir sind natürlich brutal enttäuscht, hatten uns in dieser Woche gut vorbereitet und ein gutes Gefühl", sagte Schröder. Ein einfacher Rückstand habe die Mannschaft jedoch eingeschüchtert, "sie ist nicht gefestigt, und wir machen individuell zu viele Fehler", legte Schröder nach.

Auch Lichte war sauer. Es werde jetzt jeden Tag "hart gearbeitet", um demnächst "einfach besser dazustehen", meinte er. Schon die bevorstehende Länderspielpause will Lichte nutzen: "Das Erste, was passieren muss, ist es, die Selbstkritik hochzuhalten, sodass jeder weiß, dass wir hart arbeiten müssen."

Der Auftritt in Berlin war gekennzeichnet von Harmlosigkeit und fehlender Leidenschaft. Offenbar vermuten die 05-Verantwortlichen, dass sich die Spieler hinter den Vorkommnissen der Chaostage mit Spielerstreik und Trainerwechsel verstecken. "Es gibt keine Alibis mehr", meinte Schröder: "Wenn man die ersten drei Spiele verliert, hat man mehr falsch als richtig gemacht."

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