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Rouven Schröder nimmt bald auf der Schalke Bank Platz. IMA

Schröder als Kader-Architekt

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(sid). Die Baustellen bei Schalke 04 sind riesig, nun steht zumindest der Architekt für das Projekt Wiederaufstieg fest: Rouven Schröder soll als neuer Sportdirektor den Krisen-Klub aus der Misere führen. Die Knappen holten am Dienstag den ehemaligen Mainzer Sportchef in ihre Führungsetage, wo er an der Seite des ebenfalls neuen Sportvorstands Peter Knäbel die Knappen zurück in die Spur bringen soll.

»Mit Rouven konnten wir einen Experten gewinnen, der über das nötige Netzwerk und die fachlichen Qualitäten in diesem Bereich verfügt. Sein Hauptauftrag wird es sein, eine neue Mannschaft aufzubauen, die Schalke 04 in Gegenwart und Zukunft erfolgreich vertreten kann«, sagte Knäbel.

Schröder übernimmt offiziell ab dem 1. Juni die Verantwortung für den Lizenzbereich und ist dort auch für die Kaderplanung zuständig. Der 45-Jährige war im März bereits als neuer Sportvorstand im Gespräch gewesen, den Job als Nachfolger von Jochen Schneider erhielt aber Knäbel. Obwohl Schalke auf seiner Abschiedstournee noch vier Erstliga-Spiele vor der Brust hat, gilt somit die Konzentration längst der direkten Rückkehr.

Die ersten Transfers hat S04 schon ohne Schröder perfekt gemacht: Torjäger Simon Terodde kommt vom Hamburger SV ebenso ablösefrei wie Rückkehrer Danny Latza aus Mainz. Zuletzt hatte Knäbel zudem angedeutet, möglicherweise mit den Rückkehrern Klaas-Jan Huntelaar und Sead Kolasinac verlängern zu wollen.

Bei den weiteren Transfers sitzt nun Schröder mit im Boot. Von Mai 2016 bis Dezember 2020 hatte er schon in Mainz als Sportvorstand gearbeitet, dort bat er kurz vor Weihnachten um die Auflösung seines bis 2024 laufenden Vertrages. Damals lag Mainz auf einem Abstiegsplatz - knapp vor Schalke. Schröders Nachfolger in Mainz wurde Christian Heidel, der wiederum bis März 2019 die Geschicke in Gelsenkirchen gelenkt hatte.

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