Glück im Training hat Thomas Dreßen. FOTO: DPA
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Glück im Training hat Thomas Dreßen. FOTO: DPA

Schrecksekunde für Dreßen

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(sid). Schrecksekunde für Thomas Dreßen beim zweiten Abfahrtstraining in Kitzbühel: Der Streif-Sieger von 2018 hatte bei der Testfahrt für den Klassiker am Samstag (11.30 Uhr/ARD und Eurosport) mit Materialproblemen zu kämpfen und verhinderte zweimal einen möglichen Sturz.

In der Karussellkurve sei er "kurz auf dem Oarsch g’hockt", sagte der Wahl-Österreicher, auch in der Ausfahrt Steilhang war es "ein Kampf, dass ich überhaupt auf der Strecke bleibe. Zum Glück weiß ich in der Situation, was ich technisch zu tun habe, dass ich es halbwegs im Griff habe." Im Ziel sei er "richtig sauer" gewesen. Dreßens Rückstand auf den Tagesbesten Johan Clarey aus Frankreich: 3,93 Sekunden; Platz 48.

"Ich bin schlecht gefahren und hatte keinen Grip, das ist keine gute Kombination", sagte der 26 Jahre alte Mittenwalder. Seinem Servicemann machte er keinen Vorwurf, als Ursache der Probleme vermutete er einen Stein, der seinen Siegerski von Lake Louise so sehr beschädigt habe, dass dieser "Schlangenlinien" fuhr: "Das ist das Worst-Case-Szenario, wenn du in Kitzbühel fährst und kriegst keinen Grip."

Noch größere Probleme hatte der österreichische Mitfavorit Vincent Kriechmayr, der bei seinem Sturz an der Hausbergkante unverletzt blieb. Bester Deutscher war wie am Vortag Andreas Sander (Ennepetal/+0,81) auf Rang fünf.

Josef Ferstl (Hammer/+1,96), im Vorjahr Super-G-Sieger auf der Streif, fand seine Fahrt auf Platz 22 "okay". Um seine anhaltenden Materialprobleme in den Griff zu bekommen, will der 31-Jährige, der im Ziel von seinen Kindern und Frau Vroni empfangen wurde, beim Super-G am Freitag (11.30 Uhr/ARD und Eurosport) seine Siegerski von 2019 fahren.

Als "Topfavorit" für Samstag machte Dreßen den Schweizer Beat Feuz aus. Der zweimalige Saisonsieger aus der Schweiz hat auf der Streif allerdings noch nicht gewonnen. Dominik Paris (Italien), der Triumphator von 2013, 2017 und 2019, fällt nach seinem Kreuzbandriss aus. Dreßen betonte, er setze sich nicht den Sieg zum Ziel.

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