Eiskunstlauf

Schott nach zwei Patzern zurück

  • vonSID
    schließen

(sid). Ein gequältes Lächeln, ein scheues Winken und hängende Schultern: Eine enttäuschte Nicole Schott hat bei den Eiskunstlauf-Europameisterschaften in Graz einen nicht eingeplanten Fehlstart hingelegt. Nach zwei Patzern im Kurzprogramm geht die Sportsoldatin aus Essen nur als 14. in die Kür-Entscheidung am Samstag (18.30 Uhr).

Wie erwartet machen an der Spitze drei russische Läuferinnen den Titel in der Steiermark-Halle unter sich aus. Rang eins eroberte Grand-Prix-Siegerin Alena Kostornaja vor Anna Scherbakowa und Alexandra Trusowa. Selbst in den Medaillenkampf dürfte keine andere Läuferin mehr eingreifen können.

"Ich bin natürlich nicht zufrieden. Aber ich werde in meiner Kür ganz sicher kämpfen. Die Läuferinnen um mich herum liegen alle eng beieinander, zu Platz sieben sind es gerade einmal etwas mehr als drei Punkte", sagte Schott mit einem Blick auf die Ergebnisliste.

Von dem hochüberlegenen Trio aus Russland indes war sie meilenweit entfernt. Leicht gehandicapt von einer Leistenverletzung, landete die fünfmalige deutsche Meisterin ihre Kombination unsauber. Der dreifache Rittberger war unterrotiert, auch dafür gab es Punktabzüge.

Die Berliner Paarläufer Hase/Seegert haben sich den Traum von einer Medaille bei der Eiskunstlauf-EM in Graz derweil nicht erfüllt. Mit 186,39 Punkten verteidigten sie am Freitag in der Kür nach zwei Patzern lediglich den fünften Platz, etablierten sich damit aber in Europas Spitzenklasse. "Wir sind keine Götter", sagte Seegert auch mit Bezug auf die Olympiasieger Aljona Savchenko/Bruno Massot, die 2016 und 2017 Silber bei der Europameisterschaft gewonnen hatten und eine Pause einlegen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare