Schock nach WM-Absage

(sid). Die WM-Absage einen Tag vor dem Abflug nach Kanada hat die deutschen Eishockey-Nationalspielerinnen kalt erwischt. “Wir waren alle im Eisstadion und haben ganz aufgeregt die Taschen gepackt. Es herrschte totales Chaos, aber auch eine große Vorfreude„, berichtete Stürmerin Julia Zorn: “Und dann hieß es: Meeting in zehn Minuten.„ Dort verkündeten die Trainer die “Katastrophe„, wie DEB-Präsident Franz Reindl den kurzfristigen Ausfall der WM in Halifax und Truro nannte.

“Da war erst mal Totenstille im Raum„, erzählte Zorn (31), “bis irgendwann jemand fragte, ob das Ganze ein Scherz sei.„ War es leider nicht. Am Mittwoch hatte die Provinz Nova Scotia dem kanadischen Eishockey-Verband die vom 6. bis 16. Mai geplante WM gestrichen. Am vergangenen Wochenende waren in der Provinz die Corona-Maßnahmen verschärft worden.

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