Schaulaufen der Stars

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Bundestrainer Christian Prokop genoss immerhin noch ein paar freie Stunden mit seiner Familie. Fünf Tage nach der emotionalen Heim-WM ist die Ruhe für ihn und die deutschen Handballer aber schon wieder vorbei: Für Patrick Wiencek und Co. steht nach einem Mini-Aufenthalt in der Heimat am Freitagabend (19 Uhr/frei empfangbar bei Sky Sport News HD) die nächste Partie in voller Halle an. In der mit 6200 Zuschauern ausverkauften Porsche-Arena in Stuttgart trifft der WM-Vierte im All-Star-Game auf eine Bundesliga-Auswahl. "Nach den letzten WM-Eindrücken wird sicher eine riesige Begeisterung in der Halle herrschen", glaubt DHB-Sportvorstand Axel Kromer.

Bundestrainer Christian Prokop genoss immerhin noch ein paar freie Stunden mit seiner Familie. Fünf Tage nach der emotionalen Heim-WM ist die Ruhe für ihn und die deutschen Handballer aber schon wieder vorbei: Für Patrick Wiencek und Co. steht nach einem Mini-Aufenthalt in der Heimat am Freitagabend (19 Uhr/frei empfangbar bei Sky Sport News HD) die nächste Partie in voller Halle an. In der mit 6200 Zuschauern ausverkauften Porsche-Arena in Stuttgart trifft der WM-Vierte im All-Star-Game auf eine Bundesliga-Auswahl. "Nach den letzten WM-Eindrücken wird sicher eine riesige Begeisterung in der Halle herrschen", glaubt DHB-Sportvorstand Axel Kromer.

Viel Zeit zum Hadern bleibt der deutschen Mannschaft ohnehin nicht. Nach dem verlorenen Spiel um die Bronzemedaille am Sonntag gegen Frankreich trainierten die ersten Nationalspieler am Mittwoch schon wieder in ihren Clubs. Wiencek und Torhüter Andreas Wolff absolvierten mit dem THW Kiel am Mittwoch sogar ein Testspiel beim Oberligisten MTV Herzhorn. Hendrik Pekeler und Steffen Weinhold schauten sich die Partie aufgrund von Zerrungen von der Bank aus an. Sie werden beim All-Star- Game wie der ebenfalls angeschlagene Steffen Fäth fehlen. Torwart Wolff sagte zudem aus privaten Gründen ab. Auch Kapitän Uwe Gensheimer ist nicht dabei, weil er schon wieder mit Paris-Saint Germain trainiert. "Aber der sportliche Gehalt eines solchen Spiels sollte wie in anderen Sportarten auch nicht überbewertet werden", sagt DHB-Vizepräsident Bob Hanning. "Ich glaube, dass es den Spielern weniger um das Spiel geht, als um das Miteinander unter Freunden." Tatsächlich wird es zum Wiedersehen mit etlichen WM-Teilnehmern kommen. Dänemarks Weltmeister-Trainer Nikolaj Jacobsen, der auch für die Rhein-Neckar Löwen verantwortlich ist, wird die Liga-Auswahl betreuen. "Bei den Gegnern werden sehr viele Teilnehmer dabei sein, die die WM gespielt haben", sagt Kromer. "Da werden viele Gespräche stattfinden, wo man sich über einige Sachen freut und lacht." Für die Zuschauer sei die Partie eine gelungene Abwechslung, findet Hanning. Wie schon in den vergangenen Jahren werden die Spieler den Fans auch bei der All-Star-Game-Premiere in Stuttgart wieder etliche Dreher, Showeinlagen oder sonstige Späßchen bieten. Trotz aller Lockerheit dürfte die Nationalmannschaft mit der Liga-Auswahl aber auch noch eine kleine sportliche Rechnung offen haben: Das All-Star-Game vor einem Jahr in Leipzig hatte sie klar mit 29:43 verloren.

Das Allstar-Team: Tor: Mikael Appelgren (Rhein-Neckar Löwen), Benjamin Buric (Flensburg), Johannes Bitter (Stuttgart); Linksaußen: Bjarki Mar Elisson (Berlin), Hampus Wanne (Flensburg), Marcel Schiller (Göppingen); Rückraum: Fabian van Olphen (Lemgo), Nikola Bilyk (Kiel), Jacob Holm (Berlin), Andy Schmid (Rhein-Neckar), Michael Kraus (Stuttgart), Marko Bezjak (Magdeburg), Holger Glandorf (Flensburg), Alexander Petersson (Rhein-Neckar), Albin Lagergren (Magdeburg); Rechtsaußen: Marius Steinhauser (Flensburg), Robert Weber (Magdeburg); Kreis: Johannes Golla (Flensburg), Zeljko Musa (Magdeburg), Moritz Preuss (Gummersbach); Trainer: Nikolaj Jacobsen (Rhein-Neckar), Maik Machulla (Flensburg).

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