Bundesliga am Freitag

Schalke und Leverkusen im Duell der Frustrierten

  • vonDPA
    schließen

Viele Jahre lang war es ein Spitzenspiel, nun ist es ein Mittelfeld-Duell mit richtungsweisender Bedeutung: Wenn der FC Schalke 04 und Bayer Leverkusen am Freitagabend (20.30 Uhr/Eurosport) in Gelsenkirchen den 7. Bundesliga-Spieltag eröffnen, geht es für beide Teams um viel. Dem Verlierer droht vorerst ein längerer Aufenthalt im Niemandsland, der Gewinner findet Anschluss an die begehrten Europapokalplätze und kann relativ entspannt in die 14-tägige Ligapause gehen.

Viele Jahre lang war es ein Spitzenspiel, nun ist es ein Mittelfeld-Duell mit richtungsweisender Bedeutung: Wenn der FC Schalke 04 und Bayer Leverkusen am Freitagabend (20.30 Uhr/Eurosport) in Gelsenkirchen den 7. Bundesliga-Spieltag eröffnen, geht es für beide Teams um viel. Dem Verlierer droht vorerst ein längerer Aufenthalt im Niemandsland, der Gewinner findet Anschluss an die begehrten Europapokalplätze und kann relativ entspannt in die 14-tägige Ligapause gehen.

Derzeit hat Schalke als Tabellensiebter (9 Punkte) zwei Zähler Vorsprung auf den Zehnten aus dem Rheinland. Bayer-Manager Jonas Boldt brachte es im "Kicker" auf den Punkt. "Entweder wir nehmen den Schwung aus dem HSV-Spiel mit und gehen mit Rückenwind in die Länderspielpause, oder wir laufen wieder der Musik hinterher." Für Leverkusen und Schalke war die vergangene Saison eine herbe Enttäuschung. Beide Clubs verpassten die Qualifikation für die internationalen Wettbewerbe deutlich. Nicht zuletzt kamen deshalb neue Übungsleiter.

Doch weder Schalkes Trainer-Hoffnung Domenico Tedesco noch der neue Bayer-Coach Heiko Herrlich sind bisher so erfolgreich wie erhofft. Obwohl bei beiden Mannschaften Fortschritte zu erkennen sind, fehlt es noch an Konstanz. Schalke verlor nach gutem Start zuletzt gegen Bayern München (0:3) und bei 1899 Hoffenheim (0:2) und offenbarte ein Stürmerproblem. In sechs Spielen hat die eigentlich offensiv ausgerichtete Elf nur sieben Tore erzielt.

Schalkes Hoffnungen ruhen nun auf Breel Embolo, dem Tedesco seit Wochen eine gute Fitness bescheinigt. "Er ist für einen Startelfeinsatz bereit", sagte der Trainer über den jungen Schweizer Stürmer.

So könnte es zum interessanten Stürmervergleich kommen. Denn Bayers Neuzugang, der Argentinier Lucas Alario, feierte gegen Hamburg am Sonntag ein gutes Debüt. Zum 3:0 steuerte der 24-Jährige gleich einen Treffer und eine Torvorlage bei. "Das war ein Supereinstand. Er ist ein mitspielender Stürmer, der brandgefährlich ist", lobte Herrlich. Er hofft, dass seine Elf wieder dort etwas mitnimmt, wo sie zuletzt dreimal nacheinander gewann: "Ich bin überzeugt, dass wir auswärts unsere ersten Punkte holen werden."

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare