Rad

Schachmann hinter Roglic

(dpa). Vorjahressieger Maximilian Schachmann hat mit einem zweiten Platz bei der ersten Bergankunft der Traditions-Rundfahrt Paris-Nizza seine Ambitionen auf eine vordere Platzierung untermauert. Der Berliner Radprofi erreichte am Mittwoch nach 187,6 Kilometern von Chalon-sur-Saone nach Chiroubles nur zwölf Sekunden hinter Tagessieger Primoz Roglic das Ziel und machte nach vier Etappen in der Gesamtwertung einen Sprung auf den zweiten Platz.

Dort beträgt Schachmanns Rückstand auf den Tour-de-France-Zweiten Roglic aber schon 35 Sekunden. Gesamtdritter ist der Amerikaner Brandon McNulty 37 Sekunden zurück.

Wenige Kilometer vor dem Ziel startete Roglic eine Attacke, der keiner mehr folgen konnte. Schachmann führte das kleine Feld etwas heran und sicherte sich als Zweiter auf dem schweren Teilstück mit sechs Anstiegen der zweiten und einer der ersten Kategorie immerhin noch sechs Bonussekunden. Roglic dürfte in der Form aber nur schwer zu besiegen sein. »Das war eine schwere Etappe, fast wie Lüttich-Bastogne-Lüttich. Das liegt mir. Es war ein schwieriger, harter Tag. Ziel ist es, das Trikot nach Nizza zu bringen«, sagte Roglic.

Unterdessen hat Wout van Aert den Auftakt der hochkarätig besetzten Rad-Fernfahrt Tirreno-Adriatico gewonnen. Der Klassiker-Spezialist setzte sich im Massensprint vor dem Australier Caleb Ewan und dem Kolumbianer Fernando Gaviria durch.

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