Sancho zu ManU

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(dpa). Borussia Dortmund verliert erneut einen eigentlich unverzichtbaren Schlüsselspieler, macht damit aber zum wiederholten Male kräftig Kasse. Über die »grundsätzliche Einigung« des Wechsels von Jung-Star Jadon Sancho zum englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United informierten beide Clubs am Mittwoch. Der englische Rekordmeister zahlt demnach »eine fixe Transferentschädigung in Höhe von 85,0 Millionen Euro«, hieß es in der Pflichtmitteilung der Borussia an die Börse.

Die vertraglichen Details seien noch abzustimmen und zu dokumentieren. »Es gibt eine grundsätzliche Einigung. Aber es ist noch keinen Vollzug«, sagte Club-Chef Hans-Joachim Watzke: »Es gibt noch eine ganze Menge formale Dinge, die gelöst werden müssen.«

Grundsätzlich bedauert Watzke den bevorstehenden Abschied Sanchos. »Wir freuen uns nicht über das Geld, sondern sind traurig, dass er weg ist«, sagte Watzke: »Wir hätten ihn gerne behalten, trotz Corona.« Sancho habe aber den ausdrücklichen Wunsch auf einen Wechsel geäußert und sich »vorbildlich verhalten«. Auch der neue Trainer Marco Rose bedauert den bevorstehenden Abgang des englischen Nationalspielers.

Der 21 Jahre alte englische Nationalspieler, der bei der EM bisher nur zu einem sechsminütigen Kurzeinsatz kam, erhält nach Medienberichten einen Fünfjahresvertrag bis Sommer 2026. Er war 2017 für etwa 7,5 Millionen Euro von Manchester City nach Dortmund gewechselt und hatte noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2023 in Dortmund.

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