Peter Sagan (l.) vom deutschen Bora-hansgrohe-Team muss den Etappensieg auf dem vierten Giro-Teilstück dem Franzosen Arnaud Demare (r.) überlassen. FOTO: AFP
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Peter Sagan (l.) vom deutschen Bora-hansgrohe-Team muss den Etappensieg auf dem vierten Giro-Teilstück dem Franzosen Arnaud Demare (r.) überlassen. FOTO: AFP

Sagan knapp hinter Demare

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(sid). Peter Sagan (Slowakei) hat seinen ersten Etappensieg beim Giro d’Italia hauchdünn verpasst. Der Ex-Weltmeister vom deutschen Team Bora-hansgrohe musste sich auf der vierten Etappe von Catania nach Villafranca Tirrena nach 140 km im Massensprint dem Franzosen Arnaud Demare geschlagen geben, der den zweiten Etappensieg seiner Karriere bei der Italien-Rundfahrt feierte. Der Portugiese Joao Almeida bleibt im Rosa Trikot. Bester deutscher Fahrer auf dem letzten Teilstück in Sizilien war Nico Denz (Waldshut-Tiengen) als 16. Rick Zabel (Unna) kam als 23. ins Ziel.

Überschattet wurde die Etappe von einem schweren Zwischenfall zweier Fahrer des zweitklassigen Kontinental-Teams Vini Zabu KTM, die auf den letzten Metern von umherfliegenden Absperrgittern getroffen wurden. "Ich bin okay. Nur ein paar kleine Schnitte an meinen Fingern. Ich bin mir nicht sicher, was passiert ist, aber aus dem Nichts flogen die Barrieren in unsere Gruppe", schrieb der Niederländer Etienne van Empel auf Twitter. Im Moment seien seine Gedanken bei seinem Teamkollegen Luca Wackermann.

Geraint Thomas hatte vor der Etappe verletzungsbedingt aufgegeben. Sein Team Ineos Grenadiers teilte vor Beginn des vierten Teilstücks mit, dass der als Topfavorit gestartete Brite nach seinem Sturz am Montag aussteigen muss. Bei erneuten Untersuchungen sei "eine kleine Fraktur im unteren Teil des Beckens" festgestellt worden, die eine weitere Teilnahme unmöglich mache, sagte Teamarzt Phil Riley.

Der 34-jährige Thomas hatte auf der dritten Etappe mehr als elf Minuten auf die Spitze verloren, nachdem er vor Beginn des Teilstücks in der neutralen Zone gestürzt war. "Es ist so frustrierend. Ich habe so viel Arbeit investiert in dieses Rennen", sagte der Tour-de-France-Sieger von 2018: "Ich habe mich bestens vorbereitet, war vielleicht sogar in besserer Form als beim Tour-Sieg."

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