Sabitzer gibt Tipps

(sid). Für Julian Nagelsmann ist Marcel Sabitzer vor ihrer gemeinsamen Rückkehr nach Leipzig gleich doppelt wertvoll. Nach überstandenen Adduktorenproblemen gibt der Neuzugang des FC Bayern dem Trainer eine Option mehr im Mittelfeld, doch der Österreicher fungiert ebenso als »Inside Man«, als Lieferant wichtiger Einsichten für das Bundesliga-Topspiel am Samstag (18.

30 Uhr/Sky).

»Ich war ja vier Wochen in der Vorbereitung und mit dabei in den ersten Spielen. Deshalb hab ich natürlich ein paar Insider-Infos«, sagte Sabitzer bei seiner Vorstellung am Donnerstag: »Und ich habe mich mit den Videoanalysten und Co-Trainern ein bisschen ausgetauscht, auf was wir achtgeben müssen.« Zwei Liga-Kurzeinsätze hatte Sabitzer unter RB Leipzigs neuem Coach Jesse Marsch absolviert, bevor er in der Vorwoche nach sechs Jahren nach München wechselte.

Und ausgerechnet in Leipzig könnte er nun sein Bayern-Debüt geben, die Adduktoren zwicken nicht mehr. »Ich habe die Woche gut trainiert, habe einen guten Eindruck hinterlassen und wäre bereit«, so Sabitzer, der seit Dienstag im Mannschaftstraining ackert. Pfiffe fürchtet er in Leipzig nicht, obwohl neben ihm auch Nagelsmann und Dayot Upamecano in diesem Sommer den Weg zu den Bayern gefunden hatten.

»Ich habe mich sehr wohl gefühlt und freue mich, auch wenn es ein bisschen brisant ist, am Samstag zurückzukommen«, sagte Sabitzer, der in seiner Zeit bei RB im Pokalfinale und der Vorschlussrunde der Champions League gestanden hatte. Solche Abende sollen für ihn ab jetzt Usus werden - mehr noch: Sabitzer will endlich Pokale zählen: »Ich mag es, wenn der Druck da ist. Wenn Spiele kommen, wo du abliefern musst. Von daher bin ich hier richtig.«

Die Frage ist lediglich, in welcher Rolle er sich an der Isar auf dem Weg zu Titeln wiederfindet. Im Mittelfeld, Sabitzer nennt die »linke Acht« als Lieblingsposition, ist die Konkurrenz in Leon Goretzka, Thomas Müller, Joshua Kimmich, Jamal Musiala und Corentin Tolisso groß. Sabitzer kann seine Lage klar einordnen.

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