Biathlon

Ruhpolding geht leer aus, Oberhof darf doppelt ran

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(dpa). Gleich zwölf Rennen in Oberhof, aber kein Biathlon-Weltcup in Ruhpolding: Wegen der Coronavirus-Pandemie werden die Skijäger in Deutschland im Januar nur im Thüringer Wald am Start sein. "Das war keine einfache Entscheidung, da Oberhof und Ruhpolding beide langjährige und erfahrene Weltcup-Gastgeber sind", erklärte Franz Steinle, der Präsident des Deutschen Skiverbandes.

Derzeit wird geprüft, ob die sogenannte Biathlon-WTC, die seit 2002 auf Schalke stattfindet und in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr verschoben werden musste, als Sonderveranstaltung Ende Dezember in der Ruhpoldinger Chiemgau Arena durchgeführt werden kann.

Zu Beginn des nächsten Jahres gehen die Biathleten dann gleich zwei Wochen lang in Oberhof, dem WM-Ort von 2023, an den Start. Vom 7. bis 10. Januar stehen zunächst die Entscheidungen in Sprint, der Verfolgung, der Mixed-Staffel und der Single-Mixed-Staffel auf dem Wettkampf-Programm. Vom 13. bis 17. Januar folgen dann die Sprint-, Staffel- und Massenstartrennen.

"Mit Oberhof haben wir einen Standort, der in zwei Jahren die Biathlon-Weltmeisterschaften ausrichten soll. Hierzu wurden in den vergangenen Monaten zahlreiche Investitionen getätigt und neue Infrastrukturen geschaffen, die wir mit Blick auf die WM dringend unter Weltcup-Bedingungen testen müssen", nannte Steinle den Hauptgrund für die Entscheidung.

Die Organisatoren planen mit eingeschränkter Zuschauerkapazität in der 26 000 Besucher fassenden Arena. "Alle wünschen sich natürlich einen Weltcup mit Zuschauern, aber eine Garantie dafür kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt niemand geben", hatte Organisationschef Silvio Eschrich zuletzt festgestellt. Mit 10 000 Zuschauern wird geplant.

Nach Oberhof geht es im italienischen Antholz weiter, ehe im Februar die WM im slowenischen Pokljuka stattfinden soll. Schon vor Weihnachten werden die ersten 22 Weltcup-Rennen in Finnland und Österreich ausgetragen. Östersund (Schweden) und Annecy (Frankreich) waren gestrichen worden, um die Reisetätigkeiten zu minimieren.

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