Pascal Ackermann bestreitet ab morgen sein erstes Rennen nach der Corona-Pause. FOTO: DPA
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Pascal Ackermann bestreitet ab morgen sein erstes Rennen nach der Corona-Pause. FOTO: DPA

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Rückkehr in Rumänien

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(sid). Pascal Ackermanns Sehnsucht ist groß. Das Fahren im Peloton, das Sprinten auf der Zielgeraden und natürlich das Hochgefühl des Sieges - viel zu lange musste der deutsche Radprofi auf seine Leidenschaft verzichten. "Der Adrenalinkick fehlt generell. Den kriegt man nur im Rennen", sagte Ackermann.

Ab Donnerstag hat das Warten ein Ende. Bei der SibiuTour in Rumänien bestreitet der 26 Jahre alte Top-Sprinter mit dem deutschen Team Bora-hansgrohe das erste Rennen seit der Corona-Zwangspause. Es werden die ersten Pedaltritte in eine neue Radsport-Normalität, denn die Umstände sind außergewöhnlich. "Wir werden von den Leuten abgeschirmt sein, es wird keine Zuschauer geben", erklärte Ackermann: "Wir sind in unserer eigenen Blase komplett abgeschottet, jedes Team hat einen eigenen Essensraum, wohnt auf einem eigenen Stockwerk."

Nicht allen Teams genügten diese Maßnahmen, hatte doch Rumänien in der Corona-Pandemie zuletzt eine negative Entwicklung zu vermelden. Am Freitag sagte deshalb unter anderem das Team Alpecin-Fenix um den niederländischen Star Mathieu van der Poel seine Teilnahme ab. Das Bora-Team besteht nur aus Fahrern aus Deutschland und Österreich. Man habe Rücksprache mit den Behörden in beiden Ländern gehalten, aktuell drohe nach der Rückkehr aus Rumänien keine Quarantäne, sagte Teammanager Ralph Denk bei radsport-news.com.

Ackermann ist vom sicheren Ablauf der Veranstaltung überzeugt. Sein Fokus liegt auf dem Einsatz auf der Straße. "Wir sind Rennfahrer, wir brauchen die Rennen. Es wird einfach mal Zeit, dass das Training vorbei ist", sagte Ackermann: "Ich bin froh, dass es wieder losgeht und man sieht, wo man steht." Auch wenn die unterklassige Sibio-Tour, die an vier Tagen rund um die gleichnamige Stadt in Siebenbürgen führen soll, kein wirklicher Maßstab ist.

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