Rückkehr der Fans

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(sid). Das Ende der Geisterspiele beginnt in der Hauptstadt: Quasi als Vorhut des deutschen Spitzenfußballs läutet Union Berlin das Ende der fanfreien Zeit in den Arenen ein. Zu knapp einem Viertel wird sich das Stadion An der Alten Försterei heute füllen, bis zu 5000 Personen sind beim Testspiel gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg erlaubt. Das dezentrale Vorgehen sorgt jedoch für Unmut. "Die Liga muss selbst überlegen, ob sie jetzt tatsächlich einen Flickenteppich will", sagte gestern Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. "Das führt zu einer erheblichen Wettbewerbsverzerrung unter den Vereinen, wenn nur an bestimmten Spielorten einheimische Fans ins Stadion dürfen."

Gemeinsam mit Leipzig bilden die Berliner Klubs Hertha BSC und 1. FC Union so etwas wie die Speerspitze im Kampf um die Wiederzulassung von Fans auf den Rängen. Dank der neuen Infektionsschutzverordnung gestattet das Land Berlin Freiluftevents mit bis zu 5000 Zuschauern.

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