Roglic verteidigt Führung

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(sid/dpa). Der Spanier Marc Soler hat bei der Vuelta der Radprofis durch sein Heimatland die zweite Etappe gewonnen. Nach 151,6 km von Pamplona nach Lekunberri hatte der 26 Jahre alte Movistar-Fahrer nach einem erfolgreichen Ausreißversuch 19 Sekunden Vorsprung auf den Tour-Zweiten Primoz Roglic (Slowenien), der durch den Sieg im Schlussspurt der Verfolgergruppe nach seinem Erfolg auf der Auftaktetappe am Dienstag weiter das Rote Trikot des Gesamtspitzenreiters trägt.

Bester Deutscher nach einem Berg der schwersten und zwei Anstiegen der dritten Kategorie war wie auf der ersten Etappe der Augsburger Georg Zimmermann. Der CCC-Fahrer, der in Spanien sein Debüt bei einem bedeutenden MehrEtappen-Rennen gibt, kam 8:20 Minuten nach Soler ins Ziel. Der deutsche Sprint-Spezialist Pascal Ackermann (Kandel) verlor wie auch der frühere Tour-Sieger Chris Froome (Großbritannien) erneut viel Zeit und fiel im Gesamtklassement, in dem Roglic neun Sekunden vor dem Iren Dan Martin liegt, weiter zurück.

Der Australier Ben O’Connor hat unterdessen die 17. Etappe des Giro d’Italia gewonnen und den größten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Der 24-Jährige vom Team NTT Pro Cycling siegte bei der Bergankunft in Madonna di Campiglio nach 203 km als erster Ausreißer vor dem Österreicher Hermann Pernsteiner (+0:31 Minuten) und dem Belgier Thomas De Gendt (+1:10). Joao Almeida (Deceuninck-Quick Step) thront nach dem Teilstück mit drei schweren Anstiegen der ersten Kategorie weiter an der Spitze des Gesamtklassements. Der Portugiese wehrte am Schlussanstieg die Angriffe seines Verfolgers Wilco Kelderman (Sunweb/+0:17) erfolgreich ab. Auf das Feld wartet heute direkt die nächste fordernde Etappe über 207 km von Pinzolo nach Laghi di Cancano. Die Fahrer müssen dabei einen Anstieg der höchsten und zwei der ersten Kategorie meistern.

John Degenkolb ist derweil beim Eintagesrennen Driedaagse Brugge - De Panne in Belgien nur knapp am Podest vorbeigefahren. Der 31-Jährige vom Team Lotto Soudal wurde mit 22 Sekunden Rückstand starker Vierter. Den Sieg nach 188,6 km sicherte sich der Belgier Yves Lampaert nach 3:57 Stunden. Max Walscheid (Neuwied) von NTT Pro Cycling wurde als zweitbester deutscher Fahrer 13.

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