"Redskins" in der Klemme

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(dpa). Im Zuge der Rassismusdebatte in den USA, ausgelöst durch den Tot von George Floyd, hat Hauptsponsor FedEx Berichten zufolge das NFL-Team Washington Redskins dazu aufgefordert, sich umzubenennen. "Wir haben dem Team in Washington unsere Bitte mitgeteilt, den Namen des Teams zu ändern", zitierten US-Medien am Donnerstagabend (Ortszeit) aus einer Mitteilung des Paketdienstleisters.

Der Name der Football-Mannschaft (zu Deutsch etwa: Rothäute) gilt seit Langem als umstritten. Vertreter amerikanischer Ureinwohner drängen seit Jahrzehnten auf eine Namensänderung.

Zuvor sollen laut einem Bericht der Fachzeitschrift "Adweek" 87 Investmentfirmen und Teilhaber in einem Brief die Hauptsponsoren FedEx, Nike und Pepsi aufgefordert haben, den Verein mit dem Sachverhalt zu konfrontieren. Im Falle einer Weigerung sollen die Initiatoren gedroht haben, ihre Zusammenarbeit mit dem NFL-Team zu beenden. "›Redskins‹" bleibt ein entmenschlichendes Wort, das Menschen durch ihre Hautfarbe kennzeichnet, und eine rassistische Beleidigung mit hasserfüllten Konnotationen", zitierte "Adweek" aus dem Schreiben.

FedEx hatte sich 1998 für umgerechnet rund 182,5 Millionen Euro bis 2025 die Namensrechte am seither FedExField genannten Stadion im Bundesstaat Maryland nahe Washington gesichert. Unternehmenschef Frederick Smith ist ein Minderheitseigentümer der Mannschaft.

Der Tod des Afroamerikaners Floyd bei einem Polizeieinsatz im Mai und die darauffolgenden Proteste haben der Debatte zu Rassismus in den USA Schwung verliehen.

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