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Rebensburg fehlen Millimeter zum Riesenslalom-Sieg

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Viktoria Rebensburg hat den Sieg beim Riesenslalom in Lienz knapp verpasst, mit dem zweiten Rang aber den vierten Podestplatz im Olympia-Winter geholt. Nach dem verpatzten Weltcup in Courchevel war es für Rebensburg in ihrer Lieblingsdisziplin nach zwei Siegen zum Saisonstart der dritte Podestplatz im vierten Rennen. Am Freitag in Österreich war nur Federica Brignone (Italien) 0,04 Sekunden schneller als Rebensburg. "Sie hat ganz klar gezeigt, dass sie den Riesenslalom in Frankreich weggesteckt hat", sagte Alpinchef Wolfgang Maier.

Viktoria Rebensburg hat den Sieg beim Riesenslalom in Lienz knapp verpasst, mit dem zweiten Rang aber den vierten Podestplatz im Olympia-Winter geholt. Nach dem verpatzten Weltcup in Courchevel war es für Rebensburg in ihrer Lieblingsdisziplin nach zwei Siegen zum Saisonstart der dritte Podestplatz im vierten Rennen. Am Freitag in Österreich war nur Federica Brignone (Italien) 0,04 Sekunden schneller als Rebensburg. "Sie hat ganz klar gezeigt, dass sie den Riesenslalom in Frankreich weggesteckt hat", sagte Alpinchef Wolfgang Maier.

"Es war extrem knapp. Nur vier Hundertstel, das geht in unserem Sport so schnell, das war ein Wimpernschlag", sagte Rebensburg in der ARD. Nach dem ersten Lauf hatte die Olympiasiegerin von Vancouver 2010 noch knapp vor Mikaela Shiffrin aus den USA geführt. Die Führende der Gesamtwertung wurde im letzten Damen-Weltcup des Jahres am Ende mit 0,08 Sekunden Rückstand auf Brignone Dritte.

"Trotzdem bin ich wieder auf dem Podium, das kann ich jetzt gut gebrauchen", erklärte Rebensburg gut sechs Wochen vor dem olympischen Rennen in Pyeongchang. "Im Riesenslalom ist die Dichte von allen Disziplinen die größte und dadurch eine echte Challenge für uns alle", sagte Rebensburg dem ORF. In der Disziplinwertung übernahm sie die Führung von Shiffrin und hat nun 13 Punkte Vorsprung.

Richtig verärgert war Maier über die anderen deutschen Starterinnen. Maren Wiesler und Jessica Hilzinger waren viel zu langsam und verpassten das Finale der besten 30 deutlich, Katrin Hirtl-Stanggassinger schied nach nur wenigen Toren aus. "Die sind einfach enttäuschend Ski gefahren", urteilte Maier.

Skirennfahrer Thomas Dreßen hat sich bei der Alpinen Kombination in Bormio für eine überraschend gute Leistung mit Rang fünf und dem besten Weltcup-Ergebnis seiner Karriere in dieser Disziplin belohnt. Auf Sieger Alexis Pinturault aus Frankreich fehlten dem einzigen deutschen Starter am Freitag in Italien lediglich 0,83 Sekunden. Rang zwei ging nach der Kombination aus Abfahrt und Slalom an Peter Fill aus Südtirol, der 0,42 Sekunden Rückstand hatte. Dritter aus der Abfahrt war Kjetil Jansrud aus Norwegen. Ihm fehlten 0,45 Sekunden auf Fill. Dessen italienischer Landsmann Dominik Paris fädelte im Slalom ein und konnte seinen ersten Platz nach der Abfahrt nicht verteidigen.

"Das ist immer noch ein bisschen neu für mich", sagte Dreßen in der ARD zu seinem zweiten Spitzenplatz im Olympia-Winter nach Rang drei bei der Abfahrt von Beaver Creek. "Ich bin voll happy, dass ich den Platz halten konnte im Slalom."

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