Kroatien - Dänemark 3:2 i.E.

Rakitic und Co. haben die besseren Nerven

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Zwei schnelle Tore und ein Finale furioso: Im Elfmeterschießen hat Kroatien sein Fußball-Märchen fortgesetzt. Beim Krimi in Nischni Nowgorod wurde Torwart Danijel Subasic mit drei Paraden zum Helden. Luka Modric und Co. feierten so beim 3:2 (1:1, 1:1) gegen Dänemark am Sonntag den Einzug ins WM-Viertelfinale. Den entscheidenden Versuch verwandelte Ivan Rakitic gegen Dänen-Schlussmann Kasper Schmeichel, der zuvor zwei Elfmeter parieren konnte. Modric war vier Minuten vor Ende der Verlängerung mit einem Strafstoß gescheitert. Auf Kroatien wartet nun am Samstag (20.00 Uhr) in Sotschi überraschend Gastgeber Russland.

Zwei schnelle Tore und ein Finale furioso: Im Elfmeterschießen hat Kroatien sein Fußball-Märchen fortgesetzt. Beim Krimi in Nischni Nowgorod wurde Torwart Danijel Subasic mit drei Paraden zum Helden. Luka Modric und Co. feierten so beim 3:2 (1:1, 1:1) gegen Dänemark am Sonntag den Einzug ins WM-Viertelfinale. Den entscheidenden Versuch verwandelte Ivan Rakitic gegen Dänen-Schlussmann Kasper Schmeichel, der zuvor zwei Elfmeter parieren konnte. Modric war vier Minuten vor Ende der Verlängerung mit einem Strafstoß gescheitert. Auf Kroatien wartet nun am Samstag (20.00 Uhr) in Sotschi überraschend Gastgeber Russland.

Mathias Jörgensen mit dem schnellsten dänischen WM-Tor nach 58 Sekunden und Ex-Bundesligaprofi Mario Mandzukic mit dem direkten Ausgleich (4.) hatten den 40 851 Zuschauern Hoffnung auf ein weiteres Achtelfinal-Spektakel gemacht. Doch nach viel Langeweile und Leerlauf in 120 Minuten musste die Entscheidung in einem dramatischen Elfmeterschießen fallen.

Bis dahin hielten sich die Fans mit "Rossija, Rossija"-Rufen bei Laune. Die überwiegend einheimischen Zuschauer feierten den Einzug des Gastgebers ins Viertelfinale kurz zuvor in Moskau. In Nischni Nowgorod mussten sie nicht lange auf gute Unterhaltung warten. Abwehrspieler Jonas Knudsen schleuderte einen Einwurf weit in den kroatischen Strafraum und Jörgensen bugsierte den Ball ins Tor.

Die Kroaten übernamen schnell die Spielkontrolle und kamen dank einer Slapstick-Einlage zurück in die Partie. Henrik Dalsgaard schoss Andreas Christensen im eigenen Strafraum um. Mandzukic hatte keine Mühe für den schnellen Gleichstand zu sorgen.

Die Dänen trauen sich nach dem Nichtangriffspakt gegen Frankreich etwas mehr zu, waren aber lange wieder effektive Spielverderber. Richtig konstruktiv waren sie selten. Ein Chip von Christian Eriksen (44.) auf das Lattenkreuz war kurz vor der Halbzeit die beste Aktion. Bei den Kroaten kam Modric kaum zur Geltung. Ein erstes Zeichen für eine mögliche Schlussoffensive setzten die Dänen. Der Leipziger Yussuf Poulsen spielte Nicolai Jörgensen frei, doch der brachte keine Druck hinter den Ball (72.). Auf der Gegenseite ging ein Schuss von Modric (77.) weit am Tor vorbei. In der Verlängerung waren die Dänen aktiver. Bis Ante Rebic von Mathias Jörgensen zu Fall gebracht worde. Doch den Strafstoß parierte Schmeichel. Im Elfmeterschießen hatten die Kroaten mehr Glück.

Kroatien: Subasic – Vrsaljko, Lovren, Vida, Strinic (81. Pivaric) – Modric, Brozovic (71. Kovacic) – Rebic, Rakitic, Perisic (97. Kramaric) – Mandzukic (108. Badelj)

Dänemark: Schmeichel – Dalsgaard, Kjaer, M. Jörgensen, Knudsen – Christensen (46. Schöne), Delaney (98. Krohn-Dehli) – Poulsen, Eriksen, Braithwaite (106. Sisto) – Cornelius (66. N. Jörgensen)

Im Stenogramm: SR: Pitana (Argentinien). – Zuschauer: 40 851. – Tore: 0:1 M. Jörgensen (1.), 1:1 Mandzukic (4.). – Elfmeterschießen: Subasic hält von Eriksen, Schmeichel hält von Badelj, 0:1 Kjaer, 1:1 Kramaric, 1:2 Krohn-Dehli, 2:2 Modric, Subasic hält von Schöne, Schmeichel hält von Pivaric, Subasic hält von N. Jörgensen, 3:2 Rakitic. – Gelbe Karten: M. Jörgensen (2). – Bes. Vork.: Schmeichel hält Foulelfmeter von Modric (116.). – Beste Spieler: Lovren, Rakitic / Schmeichel, Kjaer, Delaney.

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