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Pyro-Show der HSV-Ultras wird ein teures Vergnügen

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Matchwinner Pierre-Michel Lasogga konnte der verbotenen Pyro-Show einiger unverbesserlicher HSV-Chaoten ebenso wenig abgewinnen wie Trainer Hannes Wolf und Sportvorstand Ralf Becker. Das permanente Zündeln der Fans vor den Augen von DFB-Boss Reinhard Grindel beim 3:0 (1:0)-Auswärtssieg beim SV Wehen Wiesbaden trübte beim Hamburger SV die Freude über den Einzug ins Pokal-Achtelfinale und wird den finanziell klammen Bundesliga-Absteiger teuer zu stehen kommen. "Ich weiß nicht, ob den sogenannten Fans klar ist, was sie dem HSV damit antun. Unabhängig davon, dass das Spiel hätte abgebrochen werden können, kostet das auch wahnsinnig viel Geld. Und es ist natürlich auch gefährlich", schimpfte Becker.

Matchwinner Pierre-Michel Lasogga konnte der verbotenen Pyro-Show einiger unverbesserlicher HSV-Chaoten ebenso wenig abgewinnen wie Trainer Hannes Wolf und Sportvorstand Ralf Becker. Das permanente Zündeln der Fans vor den Augen von DFB-Boss Reinhard Grindel beim 3:0 (1:0)-Auswärtssieg beim SV Wehen Wiesbaden trübte beim Hamburger SV die Freude über den Einzug ins Pokal-Achtelfinale und wird den finanziell klammen Bundesliga-Absteiger teuer zu stehen kommen. "Ich weiß nicht, ob den sogenannten Fans klar ist, was sie dem HSV damit antun. Unabhängig davon, dass das Spiel hätte abgebrochen werden können, kostet das auch wahnsinnig viel Geld. Und es ist natürlich auch gefährlich", schimpfte Becker.

Von den 637 000 Euro, die es vom Deutschen Fußball-Bund im Achtelfinale gibt, wird der HSV als Wiederholungstäter wohl einen erklecklichen Teil an den Verband zurück überweisen müssen. Der DFB kündigte am Mittwoch die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens durch den Kontrollausschuss an. Der Zweitligist aus Hamburg, der in dieser Saison ein Rekord-Minus von rund 20 Millionen Euro erwartet, hatte erst im Sommer 115 000 Euro wegen des Fehlverhaltens seiner Fans in der Bundesliga-Rückrunde zahlen müssen und war in der abgelaufenen Saison mit insgesamt 225 000 Euro an Geldstrafen der am härtesten bestrafte Club.

Entsprechend sauer waren die HSV-Verantwortlichen über die Vorfälle während des Spiels in Wiesbaden, das nach einer fünfminütigen Unterbrechung in der zweiten Halbzeit sogar vor dem Abbruch stand. Es waren am Ende die Spieler, die die Fans während der Unterbrechung unmittelbar nach dem zweiten Treffer zur Vernunft brachten. "Ich habe den Jungs gesagt: Macht ihr noch ein Ding an, wird das Spiel abgebrochen. Wollt ihr das? Wir wollen es nicht", berichtete Lewis Holtby. Der Einpeitscher der HSV-Ultras habe daraufhin das Signal gegeben, das Abbrennen der Pyrotechnik zu unterlassen.

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