Formel 1

15 Punkte Abzug für Racing Point

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(dpa). Im Streit um angeblich illegale Kopien von Formel-1-Bauteilen ist Racing Point hart bestraft worden. Die Rennkommissare des Motorsport-Weltverbandes FIA verurteilten das Team von Aushilfspilot Nico Hülkenberg zu einem Abzug von insgesamt 15 WM-Punkten und 400 000 Euro Geldbuße. Renault hatte nach den Grand Prix in der Steiermark, Ungarn und Großbritannien Protest gegen die Bremsbelüftungen der Racing-Point-Autos eingelegt.

Der Rennstall bezieht die Motoren und weitere verschiedene Komponenten von Mercedes. Der RP20 ähnelt auch dem Silberpfeil aus dem vergangenen Jahr. Renault warf Racing Point dann vor, die Bremsbelüftungen illegal vom Mercedes der Saison 2019 kopiert zu haben. Bestimmte Bauteile müssen Eigenleistungen der Teams sein.

Die Rennkommissare bestätigten nun das französische Team in der Frage nach der Rechtmäßigkeit des Designs des RP20. Racing Point betonte stets, vom alten Mercedes nur inspiriert worden zu sein. Die Punktabzüge verteilen sich je zur Hälfte auf die Wagen der Stammpiloten Lance Stroll und Sergio Perez.

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